MontagBunte Hackfleischpfanne super schnell
35 Min.
DienstagHerzhafter Ofenpfannkuchen
40 Min.
MittwochPfannenrösti
35 Min.
DonnerstagCremige Gnocchi - supergesund!
35 Min.vegetarisch
FreitagFlammkuchen Schnecken
40 Min.
Original-Einkaufsliste
Einkaufsliste 10.08. - 14.08.
Einkaufsliste – Familienküchen-Club ☀️
- 🌞 Diese Woche wird es wieder herrlich unkompliziert. Genau so, wie Familienküche im Sommer-Alltag sein darf: schnell vorbereitet, mit einfachen Zutaten und trotzdem voller guter Nährstoffe. Ohne stundenlang in der Küche zu stehen entstehen Gerichte, die satt machen, Gemüse ganz nebenbei integrieren und der ganzen Familie schmecken. 💚
Noch etwas liegt mir besonders am Herzen
- Meine Rezepte sollen überall funktionieren. Ganz egal, ob du gerade zu Hause kochst, in einer Ferienwohnung bist, auf dem Campingplatz, im Wohnwagen, auf einer Almhütte am Holzofen. Deshalb achte ich bei allen Rezepten darauf, dass sie mit einfachen Zutaten und ohne besondere Küchengeräte gelingen. Gute Familienküche soll überall, ohne Besonderheiten möglich sein.
Neu!
- Unter dieser Einkaufsliste findest du auch diese Woche wieder unseren Einkaufscoach. Dort verraten wir dir Einkaufstipps, kleine Kniffe aus meinem Alltag und spannendes Wissen zu ausgewählten Lebensmitteln.
Gemüse, Obst & Kräuter
- 3 große Zucchini
- 2 Karotten
- 2 rote Zwiebeln
- 1 Knoblauchknolle
- ca. 5 große festkochende Kartoffeln (für eine große Rösti – für eine hungrige Familie oder zwei große Pfannen einfach die doppelte Menge einplanen)
- 2 Frühlingszwiebeln (alternativ 1 kleine rote Zwiebel)
- ca. 150 g TK-Blattspinat (alternativ ca. 80 g frischer Babyspinat)
optional 1 Bund frischer Basilikum
- optional 1–2 Tomaten
ca. 700 g Gnocchi aus dem Kühlregal
- 5 Eier
ca. 80 g getrocknete Tomaten
- 1 Packung Perlcouscous (Israeli Couscous oder Riesencouscous)
- 💚 Mein Tipp: Falls du bei Rewe einkaufst, schau nicht beim normalen Couscous-Regal. Ich finde ihn meistens im „Feine Welt“-Regal (die weißen Packungen). Falls du ihn dort nicht findest, ist das überhaupt kein Problem – das Gericht schmeckt genauso gut mit normalem Couscous, Reis, kleinen Nudeln oder gekochten Kartoffeln.
- 500 g Mehl Type 1050 (Weizen oder Dinkel)
- Glutenfreie Alternative: Ich verwende dafür gerne eine Bio-Mehlmischung aus Hirse- und Reismehl (z. B. von Alnavit) und mische zusätzlich noch etwas Kichererbsenmehl dazu. Das hat bei mir richtig gut funktioniert und macht den Teig schön locker.
- 160 g Mehl (für den Ofenpfannkuchen)
- Glutenfreie Alternative: Auch hier nehme ich dieselbe Bio-Mehlmischung aus Hirse- und Reismehl (z. B. von Alnavit) und ergänze etwas Kichererbsenmehl. Das funktioniert bei mir jedes Mal wunderbar.
- 1 Päckchen Backpulver
Milchprodukte
- 500 g Joghurt
- 1 Becher Schmand
- 100–150 g geriebener Käse
ca. 700 ml Milch
- ca. 100 ml Sahne (gerne auch pflanzlich – ich habe Mandelmilch verwendet, jede andere Milch funktioniert aber genauso gut.)
Einkaufs-Coach der Woche
Rinderhackfleisch – meine erste Wahl
Wenn ich im Familienküchen-Club Hackfleisch verwende, dann kaufe ich fast immer Rinderhackfleisch.
Der Grund ist ganz einfach: Rind gehört zu den besten natürlichen Eisenquellen überhaupt. Gerade Frauen, Kinder und Jugendliche nehmen über die Ernährung häufig eher wenig Eisen auf. Deshalb freue ich mich über jedes Rezept, bei dem wir ganz unkompliziert etwas davon auf den Teller bringen.
Gemischtes Hackfleisch ist zwar günstiger und deshalb in Deutschland sehr verbreitet, enthält aber einen hohen Anteil Schweinefleisch. Schweinefleisch liefert – abgesehen von der Leber – deutlich weniger Eisen als Rind und bietet aus ernährungsphysiologischer Sicht weniger Vorteile.
Deshalb gilt für mich: Lieber etwas seltener Hackfleisch – dafür Rinderhackfleisch in möglichst guter Qualität.
Zucchini – sie sollte niemals bitter schmecken
Eine Zucchini sollte leicht süßlich und angenehm mild schmecken.
Schmeckt sie bitter, iss sie bitte nicht weiter.
Bittere Zucchini können sogenannte Cucurbitacine enthalten. Diese Bitterstoffe können entstehen, wenn Pflanzen unter starkem Stress stehen, zum Beispiel durch große Hitze, Trockenheit oder ungünstige Wachstumsbedingungen. Sie werden auch durch Kochen nicht zerstört.
Vor allem Menschen, die selbst Zucchini anbauen, wissen: Eine gesunde Zucchini schmeckt niemals bitter.
Wenn du kannst, greife gerne zu Bio-Zucchini. Sie schmecken meiner Erfahrung nach oft aromatischer und werden unter strengeren Vorgaben angebaut.
Warum ich fast immer rote Zwiebeln kaufe
Falls ich die Wahl habe, landen bei mir fast immer rote Zwiebeln im Einkaufswagen.
Sie schmecken meist etwas milder und leicht süßlich, weshalb sie auch von Kindern häufig lieber gegessen werden.
Außerdem enthalten rote Zwiebeln besonders viele Anthocyane. Das sind natürliche Pflanzenfarbstoffe, die gleichzeitig zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören.
Natürlich kannst du jedes Rezept auch mit normalen Küchenzwiebeln zubereiten. Wenn ich wählen kann, greife ich aber fast immer zu den roten.
Kartoffeln – welche Sorte wofür?
Im Supermarkt findest du meistens drei Sorten:
Festkochend
Perfekt für Kartoffelsalat, Bratkartoffeln oder Pellkartoffeln. Sie bleiben schön fest und zerfallen kaum.
Vorwiegend festkochend
Der Allrounder in meiner Küche. Ideal für Rösti, Aufläufe, Ofenkartoffeln oder Salzkartoffeln.
Mehligkochend
Sie zerfallen leichter und eignen sich besonders gut für Kartoffelpüree, Suppen oder Knödel.
Für unseren Kartoffelrösti greife ich am liebsten zu vorwiegend festkochenden Kartoffeln.
Blattspinat & Kräuter – hier lohnt sich Bio besonders
Spinat gehört zu den Gemüsesorten, bei denen sich Bio für mich besonders lohnt.
Gerade Blattgemüse kann höhere Rückstände von Pflanzenschutzmitteln aufweisen, weil die empfindlichen Blätter direkt gegessen werden.
Auch bei frischen Kräutern greife ich möglichst zu Bio. Sie enthalten oft viele wertvolle Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe – und weil wir sie meist roh verwenden, freue ich mich über möglichst naturbelassene Qualität.
Tomaten
Wenn möglich, kaufe ich auch Tomaten in Bio-Qualität.
Gerade kleine Tomaten naschen Kinder oft direkt aus der Hand. Deshalb achte ich hier besonders auf eine gute Qualität.
Milchprodukte – bitte keine Angst vor Fett
Ich greife fast immer zu normalen Milchprodukten und nicht zur Light-Variante.
Das Fett sorgt nicht nur für Geschmack, sondern macht viele Gerichte auch deutlich sättigender.
Außerdem brauchen wir Fett, um fettlösliche Vitamine wie Vitamin A, D, E und K überhaupt gut aufnehmen zu können.
Viele Menschen sparen am Fett und wundern sich später, warum sie ständig wieder Hunger haben oder den ganzen Tag snacken.
Deshalb gilt für mich: Lieber eine normale Portion mit gutem Fettgehalt genießen, als ständig auf der Suche nach dem nächsten Snack zu sein.