Zupfburger aus dem Ofen!

Zupfburger aus dem Ofen!

Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Gesamtzeit
55 Min.
Aktiv
35 Min.
Zutaten
4 Portionen

Die Quelle rechnet mit 4 Personen.

  • ½ Würfel frische Hefe (ja, es geht auch mit Trockenhefe, aber frische Hefe hat einfach immer mehr Power)
  • ca. 500 g Mehl + Mehl zum Verarbeiten (Weizen, oder Dinkel und jeder Mehltype ist möglich)
  • 1 Ei
  • 250 ml sehr warmes, eigentlich eher heißes Wasser
  • 200 g Hackfleisch (auch pflanzliche Variante funktioniert super "like Meat")
  • 40 g Tomatenmark
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • ca. 2 TL mittelscharfer Senf
  • 1 kleine Zucchini
  • 2 rote Zwiebeln
  • 4 Scheibe Käse
  • Handvoll Tomaten
  • eingelegte Gurken und Ketchup nach Wahl und Geschmack
  • Öl zum Anbraten

Gewürze

  • Salz/Pfeffer
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
Zubereitung
  1. Der Hackbraten: Die Zwiebeln schälen und zusammen mit 2 kleinen Karotten seeeeehr klein schneiden (oder im Mixer zerkleinern).
  2. In einer Pfanne mit 1 EL Öl für 4 Min. anbraten – dann mit 150 ml Gemüsebrühe aufgießen und für weitere 3 Min. einköcheln lassen. (Die Karotten sollten jetzt weich gegart sein) In die Flüssigkeit den Senf, das Paprikapulver und den Saft der halben Zitrone einrühren und ca. 1 TL Salz.
  3. Das Hackfleisch mit der Karotten-Zwiebelsoße und dem Paniermehl vermengen.
  4. Eine ofenfeste Form bereitstellen, 2 EL Öl darin verteilen. Ofen auf 180 Grad Umluft einstellen (oder 200 Grad Ober-/Unterhitze.)
  5. Wenn du den Hackbraten mit dem Käse füllen willst, gibst du die Hälfte vom Hackfleisch in die Form und drückst es zu einer Bratenform zusammen. In eine Einkerbung, die du der Länge nach hineindrückst, gibst du dann den Käse und mit dem restlichen Hackfleisch „deckst“ du den Käse wieder ab. Im Video siehst du es sehr gut. Füllst du den Braten nicht – kannst du gleich das komplette Hackfleisch zum Braten formen.
  6. Schinkenscheiben werden jetzt noch optional um den Braten gelegt – dieser kommt jetzt für 30 min. in den heißen Ofen.
  7. Das Gemüse: Die übrigen Karotten schälen (nicht wegwerfen) und in Scheiben schneiden. Einen kleinen Topf bereitstellen, 1 EL Öl hineingeben, erhitzen und die Karottenscheiben für 1 Min. darin anbraten. Dann mit 200 ml Gemüsebrühe aufgießen und mit geschlossenem Deckel für 5 Min. köcheln lassen.
  8. Die Kartoffeln schälen und in mittelgroße Würfel schneiden. Nach den 5 Min. zu den Karotten geben, sowie das Lorbeerblatt. Deckel wieder darauf und fertig garen lassen. Wenn die Kartoffeln gar sind, kommen ganz zum Schluss die TK Erbsen dazu. Abschmecken mit Salz/Pfeffer und geriebener Muskatnuss. (Solle sich die Flüssigkeit schon während des Garens verkochen, einfach noch etwas Gemüsebrühe dazu geben)
  9. Die Soße: Zwiebeln und Knoblauch ungeschält in Stücke schneiden und zusammen mit den Schalen der Karotten in einer Pfanne mit 2 EL Öl anbraten, bis das Gemüse richtig schön angebräunt ist. Das dauert etwas und die Hitze darf ruhig hochgedreht werden. Wenn alles schön braun ist – kommt das Tomatenmark dazu und wird ebenfalls nochmal für 2 Min. angebraten.
  10. Jetzt ablöschen mit ca. 40 ml Sojasoße – richtig gut einköcheln lassen. Dann weiter aufgießen mit ca. 500 ml Wasser. Das geräucherte Paprikapulver, Thymian, Rosmarin, und 1 TL Salz dazu geben und für ca. 12 Min. bei geschlossenem Deckel einköcheln lassen.
  11. Nach dieser Zeit die Soße, durch ein Sieb in einen Topf kippen. Gemüse richtig gut ausdrücken. Topf wieder auf den Herd geben und aufkoche. 100 ml kalte Sahne, mit 1 gut gehäuften EL Speisestärke verrühren und dann mit einem Schneebesen in die Soße einrühren. 1 Min. eindicken lassen und weiter köcheln und dann vom Herd nehmen und nochmal abschmecken mit Salz/Pfeffer.
  12. Hackbraten aus dem Ofen nehmen, gerne kurz stehen lassen. In dicke Scheiben schneiden, mit dem Gemüse und der Soße anrichten und geniiiiiießen! Guten Appetit!
  13. Für die Brötchen: Gib zuerst die zerbröckelte Hefe in das heiße Wasser und rühre alles gut durch.
  14. Fülle nun das Mehl in eine Rührschüssel und kippe das Hefewasser dazu. Jetzt noch 1 TL Salz dazu und 1 TL Zucker, sowie das zimmerwarme Ei und 10 ml Öl. Alles zu einem Teig verkneten und dann abgedeckt mit einem Baumwolltuch erstmal stehen lassen.
  15. Für die Hackfleischfüllung: Zwiebeln schälen und zusammen mit der Zucchini ganz, ganz, fein klein schneiden (oder im Mixer klein schreddern). In einer heißen Pfanne, mit 1 EL Öl, zuerst die Zwiebeln und Zucchini anbraten, dann das Hackfleisch dazu geben und krümelig anbraten. Tomatenmark, Senf und 200 ml Gemüsebrühe dazu geben und 5 Min. einköcheln lassen. Abschmecken mit Salz/Pfeffer und 1 TL geräuchertem Paprikapulver und beiseite stellen.
  16. Den Teig kurz mit ein wenig Mehl nochmal durchkneten, er sollte nicht mehr klebrig sein und dann auf eine bemehlte Arbeitsplatte legen und ca. 2 cm dick ausrollen siehe Video. Aus diesem ausgerollten Teig stichst du jetzt mit einem Glas/Becher runde Teiglinge aus. Wie viele es werden, hat was mit der Größe deines „Ausstechers“ zu tun. Die Größe ist auch erstmal egal, je kleiner, desto kleiner werden die Burger, was ja auch sehr süß sein kann. Wichtig ist nur zu wissen, du brauchst eine teilbare Menge an Teiglingen – da du ein Ober- und Unterteil benötigst. Dicht an dicht, legst du die eine Hälfte der Teiglinge, in eine, mit Backpapier ausgelegte ofenfeste Form/Backblech.
  17. Den Ofen kannst du jetzt auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  18. Auf jeden Teigling der da jetzt in der Form liegst, gibst du jetzt alles, was ihr auf den Burgern wollt, z.b. Ketchup, die Hackfleischmasse und eingelegte Gurken und die Tomaten, welche du jeweils in Scheiben geschnitten hast. Ebenso auch den Scheibenkäse zu guter Letzt. Gib auch ruhig ordentlich von der Hackfleischmasse auf die ausgestochenen Teigstücke, die vertragen das besser, als man denken könnte.
  19. Jetzt kommen nur noch die Brötchendeckel, also die andere Hälfte der Teiglinge auf die Füllung – einfach auflegen, sonst nichts. Wenn du die Burger schön glänzend möchtest, kannst du sie noch mit einer Mischung aus 1 Eigelb und 3 EL Milch bestreichen – das dient aber nur der Optik.
  20. Ab in den Ofen für 25 Min. auf der mittleren Schiene. Nach dieser Zeit kommen die Burger aus dem Ofen und die Form wird für 5 Min. fest mit einem Tuch abgedeckt/eingewickelt, damit die Brötchen schön weich werden/bleiben.
  21. Lasst sie euch schmecken!
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Das tolle ist - du kannst auf den Burger machen, was jeder mag. Auf meinem Bild siehst du, dass wir die Essiggurken und den Ketchup z.b. separat daneben gestellt haben, weil ICH beides nicht mag. :-)
Tipps und Tricks
Geht auch Trockenhefe?
Trockenhefe geht gut, aber wird niemals so aufgehen, wie frische Hefe. Finde ich. Also Trockenhefe verwende ich, wenn die Sache, die ich möchte, nicht so super fluffig sein muss/soll. Aber wie in diesem Fall hier mit Burgerbrötchen – die solle ja und da ist frische Hefe einfach der Knaller. Ich hab sie einfach immer, immer im Kühlschrank und man kann sie sogar teilen und dann diese Stücke einfach einfrieren! Mach das mal – ich finde, es ist eine super Möglichkeit! Das perfekte Gericht zum Vorbereiten und Aufwärmen: Du kannst den Teig auch länger stehen lassen. Aber ab 3 Std. dann bitte im Kühlschrank weiter gehen lassen, da er sonst vielleicht „übergeht“ und dann auch nicht mehr fluffig wird. Also bis zu 3 Std. gerne abgedeckt im Raum stehen lasse und ab 3 Std. dann in den Kühlschrank stellen, damit er dann nur noch langsam weiter geht. Die Füllung kannst du sehr gut auch schon vorher machen. Die Burger kann man aufwärmen und man kann sie aber auch einfach kalt essen.
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Ja, auf jeden Fall. Einfach einzelnen Burger einfrieren und dann entweder bei Raumtemperatur auftauen und wieder im Ofen aufbacken.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 25.02.2024