


Weißkohl Puffer
Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Knusprig von außen, weich von innen und eine wunderbare Möglichkeit, mehr Gemüse auf den Familienteller zu bringen. Zusammen mit Apfelmus oder selbstgemachtem Pflaumenkompott entsteht eine Kombination, die viele Kinder lieben.
- Gesamtzeit
- 35 Min.
- Aktiv
- 20 Min.
einfrierbarvorkochbar
Zutaten
4 Portionen
Die Quelle rechnet mit 4 Personen.
Für die Puffer
- 500 g Weißkohl
- 2 Frühlingszwiebeln (oder 1 rote Zwiebel)
- 3 Eier
- ca. 200 g Mehl (glutenfrei gerne mit Kichererbsenmehl :-))
- Saft von 1 Zitrone
- Olivenöl zum Braten, oder Butterschmalz oder Avocadoöl
Gewürze
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Zimt
Zum Dippen
- Apfelmark/Apfelmus oder
- Pflaumenkompott (hierfür ca. 800 g Pflaumen/Zwetschgen + 200 ml Wasser + ca. 50 g Zucker und etwas Zimt
Zubereitung
- Für das Zwetschgen-Kompott: Die Zwetschgen halbieren und entsteinen. Zusammen mit dem Wasser, dem Zucker und den Gewürzen, in einen Topf geben und ca. 10 min. köcheln lassen. Danach einfach stehen lassen bis es gebraucht wird. Außerdem könntest du es auch pürieren, wenn ihr Kompott nicht so gerne mögt. Wenn du nur Apfelmus/Apfelmark hast, sparst du dir das natürlich.
- Die Puffer: Für die Puffer die äußeren Bätter vom Kohl entfernen. Den Kohl halbieren (Rest brauchen wir für die Halloumi Dürüm) dann entweder in sehr feine Streifen schneiden, und diese dann nochmals etwas kleiner hacken, oder den Kohl einfach grob reiben. Die Kohlstreifen, oder Raspel mit 1/2 TL Salz und dem Saft der Zitrone vermischen und ca. 10 Min. stehen lassen.
- Danach alle weitern Zutaten dazu geben und gut verrühren. Die Masse ist zäh.
- In einer Pfanne wird das Öl erhitzt. Jeweils gute 3 EL voll Teig in das heiße Öl in der Pfanne geben, festdrücken und auf mittlerer Hitze von beiden Seiten, jeweils ca. 6 min. goldbraun anbraten. Wahrscheinlich hast du etwas Sorge, ob der Teig zusammenhält, aber das tut er - sofern dein Öl heiß genug ist.
- Die Puffer mit dem fertigen Pflaumenkompott, oder dem Apfelmus servieren.
- Extra Tipp: Wenn dir einzelne Puffer zu viel Zeit in Anspruch nehmen, könntest, du mit dem Teig den kompletten Pfannenboden bedecken, große Puffer zubereiten (wie ein dicker Pfannkuchen) und diese dann vor dem Servieren in viertel schneiden.
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Für den Kinderteller gibst du das Kompott in eine extra Schüssel und schneidest die Puffer evt. in Mundgerechte Stücke, oder Streifen. zum Dippen.
Tipps und Tricks
🥬 Weißkohl möglichst fein schneiden.
Je feiner der Kohl geschnitten ist, desto besser halten die Puffer zusammen und desto lieber essen Kinder sie.
🌾 Glutenfrei möglich.
Mit Kichererbsenmehl gelingt das Rezept genauso gut und liefert zusätzlich pflanzliches Eiweiß.
🍎 Apfelmus oder Pflaumenkompott?
Beides passt wunderbar. Das Pflaumenkompott schmeckt etwas kräftiger, Apfelmus dagegen schön mild.
🔥 Nicht zu heiß braten.
Bei mittlerer Hitze werden die Puffer außen knusprig und innen schön gar, ohne zu dunkel zu werden.
❄️ Meal Prep.
Die Puffer lassen sich wunderbar einfrieren. Zum Aufwärmen einfach im Backofen oder in der Pfanne kurz knusprig werden lassen.
🌿 Von Mama zu Mama.
Wer einmal herzhafte Puffer mit einer fruchtigen Beilage probiert hat, versteht schnell, warum diese Kombination seit Generationen so beliebt ist. Gerade Kinder mögen den Kontrast aus knusprig und süß oft überraschend gerne. 🍎🥬
Was steckt drin
🥬 Weißkohl gehört zu den heimischen Superfoods. Er liefert Ballaststoffe, Vitamin C und verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, die unsere Darmbakterien besonders mögen.
🍋 Zitrone bringt Frische in den Teig und sorgt gleichzeitig dafür, dass der Kohl geschmacklich milder wirkt.
🥚 Eier liefern hochwertiges Eiweiß und viele wichtige Nährstoffe wie Cholin, Vitamin B12 und Vitamin A.
🌾 Dinkelmehl oder Kichererbsenmehl halten die Puffer zusammen und machen sie angenehm sättigend. Kichererbsenmehl bringt zusätzlich pflanzliches Eiweiß mit.
🍎 Apfelmus oder Pflaumenkompott sorgen für eine fruchtige Süße, die wunderbar mit dem herzhaften Kohl harmoniert.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 05.06.2024, zuletzt überarbeitet 12.07.2026, 2 ältere Fassung(en) vorhanden