


Super knusprige Kartoffelpuffer mit gebratenen Äpfeln und roten Zwiebeln
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Kartoffeln liefern unter anderem Kalium und sättigende Kohlenhydrate, Eier hochwertiges Eiweiß und Äpfel bringen Pektin mit – einen löslichen Ballaststoff, über den sich unsere Darmbakterien freuen. 🍎🥔 Zeiten
- Gesamtzeit
- 45 Min.
- Vorbereitung
- 20 Min.
- Bratzeit
- 25 Min.
Zutaten
4 Portionen
Die Quelle rechnet mit 4 Personen.
Für die Kartoffelpuffer
- 800 g festkochende Kartoffeln
- 1 rote Zwiebel
- 2 Eier
- 50 g
Haferflockenbei glutenfreier Ernährung ausdrücklich glutenfreie Haferflocken
- 50 g
Mehl, z. B. Type 405, 550, 630 oder 700glutenfrei: Kichererbsenmehl, glutenfreies Universalmehl oder Kartoffelstärke
- etwas geriebene Muskatnuss
- Salz
- raffiniertes Öl zum Braten
Für obendrauf
- 5 Äpfel
- 2 rote Zwiebeln
- 1 kleines Glas Apfelmark
- etwas raffiniertes Öl zum Braten
Zubereitung
- Reiben, drücken & Kartoffelmasse vorbereitenDie Kartoffeln zuerst schälen und anschließend mit der groben Seite einer Gemüsereibe reiben. Das ist definitiv die meiste Arbeit – macht aber auch gute Oberarme. 😄💪 Eine rote Zwiebel schälen und direkt zu den Kartoffeln reiben. Jetzt kommt ein Arbeitsschritt, den ihr bitte wirklich nicht weglasst: Die Kartoffel-Zwiebel-Raspeln in ein sauberes Geschirrtuch geben und sehr, sehr gut ausdrücken. Je weniger Flüssigkeit anschließend in den Raspeln steckt, desto besser und knuspriger werden unsere Kartoffelpuffer. Eine große Pfanne aufstellen, eine gute Portion raffiniertes Öl hineingeben und erhitzen. Währenddessen die 2 Eier, etwas geriebene Muskatnuss, Salz und die Haferflocken zu den ausgedrückten Kartoffelraspeln geben und alles gut vermengen. Zum Schluss das Mehl dazugeben und noch einmal gründlich unterrühren.
- Puffer knusprig braten & Äpfel vorbereitenMit zwei Esslöffeln jeweils eine Portion Kartoffelmasse abnehmen und direkt ins heiße Öl geben. Etwas flach drücken. Das Öl sollte rund um die Puffer direkt anfangen zu blubbern – natürlich ohne dass euch etwas verbrennt. Mittlere Hitze ist hier optimal. Die Kartoffelpuffer auf der ersten Seite etwa 4 Minuten braten, dann wenden und auf der anderen Seite noch einmal etwa 4 Minuten goldbraun braten. Währenddessen den Backofen auf 100 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Äpfel in kleine, mundgerechte Stücke schneiden. Die übrigen 2 roten Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Etwas Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und die Apfelstücke zusammen mit den Zwiebelringen anbraten, bis beides gar ist und hier und da schöne Röststellen bekommen hat. 🍎🧅
- Warmhalten, stapeln & genießenSobald die erste Ladung Kartoffelpuffer fertig ist, kommt sie auf ein Backblech und bei 100 °C in den Ofen. So bleiben die Puffer schön warm, während die nächste Ladung in der Pfanne brät. Auch die gebratenen Äpfel und Zwiebeln könnt ihr anschließend bei niedriger Temperatur warmhalten. Zum Anrichten die knusprigen Kartoffelpuffer auf die Teller geben. Darauf kommt jeweils ein guter Klecks Apfelmark und darüber die warmen, gerösteten Apfel-Zwiebel-Stücke. Mhhhh … das war soooo lecker! 😍🍎
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Kartoffelpuffer sind sowieso schon ziemlich dankbares Kinderessen. 😄
Deshalb würde ich hier einfach die einzelnen Sachen getrennt auf den Tisch stellen:
🥔 knusprige Kartoffelpuffer
🍎 Apfelmark
🍎 warme Apfelstücke
🧅 geröstete Zwiebeln
Dann darf sich jedes Kind seinen Puffer selbst bauen.
Vielleicht landet beim ersten Mal nur Apfelmark darauf. Vielleicht werden die gebratenen Apfelstücke probiert. Und wer die Zwiebeln gerade absolut nicht möchte, lässt sie eben erst einmal weg.
Tipps und Tricks
💦 AUSDRÜCKEN, AUSDRÜCKEN, AUSDRÜCKEN!
Das ist bei diesem Rezept wirklich entscheidend. Je mehr Flüssigkeit ihr aus Kartoffeln und Zwiebel herausbekommt, desto besser können die Puffer anschließend knusprig werden.
🔥 Das Öl muss heiß sein: Gebt die Kartoffelmasse nicht in lauwarmes Öl. Die Puffer sollen beim Hineingeben direkt anfangen zu brutzeln. Danach reicht mittlere Hitze, damit sie außen goldbraun und innen gar werden.
🍎 Apfel mit Schale: Wenn euch die Schale nicht stört, muss der Apfel für mich nicht geschält werden. Direkt unter beziehungsweise in der Schale sitzen ebenfalls Pflanzenstoffe – also einfach gründlich waschen und mitschnippeln.
🍏 Apfelmark statt Apfelmus: Schaut einmal auf die Zutatenliste. Bei Apfelmark brauchen wir im besten Fall tatsächlich einfach nur Äpfel. Es braucht keinen zusätzlich zugesetzten Zucker.
♻️ Der Backofen löst unser Pfannenproblem: Kartoffelpuffer für mehrere Personen nacheinander zu braten kann nerven, weil die ersten schon kalt sind, wenn die letzten fertig werden. Deshalb wandert jede fertige Ladung direkt bei 100 °C in den Ofen – und am Ende können alle zusammen essen. ❤️
Was steckt drin
🥔 Kartoffeln
Kartoffeln liefern vor allem Stärke und damit Energie. Außerdem bringen sie unter anderem Kalium, Vitamin B6 und Vitamin C mit. Kalium brauchen wir beispielsweise für eine normale Funktion unserer Muskeln und Nerven.
🍎 Äpfel
Äpfel liefern verschiedene Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Besonders spannend ist Pektin, ein löslicher Ballaststoff, der von unseren Darmbakterien genutzt werden kann.
Und heute gibt's den Apfel gleich doppelt: als warme, leicht geröstete Apfelstücke und als Apfelmark.
🧅 Rote Zwiebeln
Rote Zwiebeln enthalten verschiedene schwefelhaltige Verbindungen und Polyphenole. Ihre violett-rote Farbe stammt unter anderem von Anthocyanen. Und heute verstecken wir die Zwiebel nicht irgendwo in einer Sauce – sie darf zusammen mit dem Apfel richtig schön Röstaromen bekommen.
🥚 Eier
Eier liefern hochwertiges Eiweiß mit allen essenziellen Aminosäuren. Außerdem stecken unter anderem Vitamin B12, Cholin, Selen sowie fettlösliche Vitamine darin. Cholin ist beispielsweise Bestandteil unserer Zellmembranen und wird für verschiedene Prozesse im Nervensystem benötigt.
🌾 Haferflocken
Hafer liefert nicht nur Kohlenhydrate, sondern auch Ballaststoffe und pflanzliches Eiweiß. Besonders bekannt ist Hafer für seine Beta-Glucane, lösliche Ballaststoffe, die unter anderem unseren Darmbakterien als Nahrung dienen können.
🌰 Muskatnuss
Hier brauchen wir wirklich nur ein bisschen – aber geschmacklich gehört Muskat für mich einfach zu Kartoffeln. Gewürze bringen Aroma ins Essen, ohne dass wir dafür irgendein Fertigpäckchen benötigen.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 22.10.2023, zuletzt überarbeitet 06.09.2026, 1 ältere Fassung(en) vorhanden
In Vorlagen:
Do 10.09.2026Fr 14.11.2025