Super knusprige Kartoffelpuffer

Super knusprige Kartoffelpuffer

Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Gesamtzeit
40 Min.
Aktiv
40 Min.
einfrierbarvorkochbar
Zutaten
4 Portionen

Die Quelle rechnet mit 4 Personen.

  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 3 rote Zwiebeln
  • 50 g Mehl (Type 630, 405, 550, oder 700)
  • 50 g Haferflocken (egal welche)
  • 2 Eier
  • 5 Äpfel (natürlich eine rigionale Sorte die jetzt gerade Saison hat :-))
  • 1 kleines Glas Apfelmark
  • raffiniertes Öl zum Anbraten

Gewürze

  • Salz/Pfeffer
  • Muskatnuss
Zubereitung
  1. Die Kartoffeln werden als erstes geschält und dann mit der Gemüsereibe, mit der groben Seite gerieben – das ist definitiv die meiste Arbeit, macht aber auch gute Oberarme :-) auch eine Zwiebel wird geschält und dazu gerieben. Diese Raspeln drückst du jetzt sehr, sehr gut mit einem Geschirrtuch aus – diesen Arbeitsschritt bitte nicht weglassen, denn je trockener die Raspeln sind, desto besser werden gleich die Puffer.
  2. Jetzt stellst du eine große Pfanne auf, in diese kommt ’ne gute Portion raffiniertes Öl und dieses erhitzt du jetzt schon mal, damit es gleich bereit ist. In die ausgedrückten Kartoffelraspeln kommen jetzt die 2 Eier, etwas geriebene Muskatnuss, sowie die Haferflocken. Alles gut vermengen und zum Schluss gibst du noch das Mehl dazu – ebenfalls nochmal gut unterrühren.
  3. Mit 2 Esslöffeln nimmst du jetzt jeweils eine Portion Kartoffelteig und gibst ihn direkt ins heiße Öl. Das Öl sollte gleich blubbern – dennoch natürlich nichts verbrennen. Mittlere Hitze ist hier optimal. Wenn so viele Puffer in der Pfanne sind, wie reinpassen, lässt du diese erst 4 Min. anbraten, dann wenden und nochmal 4 Min.
  4. In der Zwischenzeit wird der Ofen vorgeheizt auf 100 Grad und Ober-/Unterhitze.
  5. Außerdem schneidest du die Äpfel in kleine, mundgerechte Stücke und schälst die 2 Zwiebeln und schneidest diese in Ringe. Diese Apfelstücke und Zwiebelringe brätst du in einer anderen Pfanne, mit etwas Öl so lange an, bis beides gar ist und leichte Röststellen bekommen hat.
  6. Wenn eine Pfannenportion Kartoffelpuffer fertig ist, kommen diese aufs Backblech, in den Ofen zum Warmhalten und die nächste Ladung in die heiße, Bratpfanne. Auch die Apfel/Zwiebelstücke kannst du in der Bratpfanne leicht warmhalten.
  7. Zum Anrichten gibst du dann jeweils die Kartoffelpuffer auf den Teller, auf diese einen guten Klecks vom Apfelmark und darüber dann die Apfel-Zwiebelstücke. Mhhhh ... das war soooooo lecker!
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Höchstwahrscheinlich wirst du deinem Kind eine größere Freude damit machen, wenn du die Kartoffelpuffer mit Apfelmark servierst und die Apfel-Zwiebeln auf seinem Teller weg lässt.
Tipps und Tricks
Welche Äpfel sind die Besten?
Tatsächlich sind die alten Apfelsorten wesentlich gesünder als die neuen. Warum? Weil das, was den Apfel gesund macht, ist (übrigens das Gleiche, was Olivenöl so gesund macht) Polyphenole. Polyphenole sind es, die den Apfel schützen, die den Apfel stärken und ihn auch wieder „heilen“, wenn er angegriffen ist und die alten Apfelsorten haben diese Polyphenole noch zu hauf in sich drinnen. Aus den neuen Sorten werden Polyphenole sogar raus gezüchtet, weil der „neue“ Apfel natürlich gar keinen Schutz mehr braucht in seiner supertollen, sterilen Plantage. Welche Sorten sind alt? Spontan fällt mir Boskop ein – davon haben wir sogar 4 Bäume im Garten. Das Gegenteil von einer alten Sorte ist ein Granny Smith Apfel :-)) und natürlich auch sowas wie Pink Lady usw., die Äpfel mögen lecker sein – nur eben der Polyphenol-gehalt ist super gering. Fällt dir noch eine alte Apfelsorte ein? Ich bin weiß Gott keine Botanikerin – aber vielleicht fallen uns gemeinsam noch ein paar ein.
Welches Mehl am besten?
Für dieses Gericht brauchen wir ein Mehl mit viel „Kleber“ und das hat immer das Mehl mit dem geringsten Mehltypen. Das heißt heute ist es besser kein 1050 zu verwenden, sondern eher ein 630, oder 550, oder 405.
Das perfekte Gericht zum Vorbereiten und Aufwärmen
Aufwärmen ja – die Kartoffelpuffer kannst du super wieder in der Pfanne "nach braten" dann sind sie wieder top knusprig. Vorbereiten ist eher nicht drin – da die Raspel dann echt zeitig verarbeitet werden müssen.
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Ja. Auf jeden Fall. Einfach portionsweise einfrieren und auch am besten direkt die gefrorenen Kartoffelpuffer in der Pfanne anbraten.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 25.10.2024
In Vorlagen: Fr 01.11.2024