Super easy Reispfanne!

Super easy Reispfanne!

Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Gesamtzeit
25 Min.
Aktiv
25 Min.
vegetarischglutenfrei möglicheinfrierbarvorkochbarLust auf Fisch?
Zutaten
4 Portionen

Die Quelle rechnet mit 4 Personen.

  • 200 g Basmati Reis
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 gelbe Paprikaschote
  • 2 Karotten
  • 3 Lauchzwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 300 g Garnelen (oder gerne mehr, ist aber total optional, wenn ihr keine mögt)optional
  • ½ Zitrone
  • ca. 300 ml Gemüsebrühe

Gewürze

  • Salz/Pfeffer
  • ½ TL Kurkuma
Zubereitung
  1. Den Reis kannst du jetzt erstmal vorkochen, oder eben schon einen Tag vorher vorkochen. Die Garnelen werden im gefrorenen Zustand verwendet.
  2. Die Karotten werden in Scheiben geschnitten und in einer großen Pfanne mit 1 EL Öl angebraten. Dazu auch den Knoblauch geben und dann direkt mit 100 ml Gemüsebrühe aufgießen und gar köcheln lassen.
  3. Währenddessen kannst du die Paprikaschoten entkernen und entstruncken :-) und in kleine, mundgerechte Stücke schneiden. Wenn die Karotten bissfest gedünstet sind, kommen die Paprikastücke mit den Garnelen in die Pfanne. Jetzt kannst du die Lauchzwiebeln in Ringe schneiden und dann ebenfalls in die Pfanne geben. Außerdem der Kurkuma dazu.
  4. Alles wie im Video zu sehen, anbraten (ca. 4 Min.). Dann kommt noch der Reis, sowie die restliche Gemüsebrühe dazu und alles wird mit Salz und Pfeffer und gerne noch ein paar Spritzern Zitrone abgeschmeckt.
  5. Zum Servieren kannst du auch noch einen Schuss Olivenöl über den Teller geben.
  6. Guten Appetit – ich freue mich, wenn's euch so gut schmeckt, wie uns :-)
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Was ich bei solchen "one Pot" Gerichten immer mache: Für alle Fälle stelle ich eine Portion vom sättigenden Kohlehydrat (in dem Fall der Reis) "nackt" dazu. So kann das Kind sich in jedem Fall schon mal satt futtern am Reis/Nudeln/Kartoffeln/usw. Das normale Gericht steht natürlich sowieso und selbstverständlich dabei. Du kannst jetzt noch einen "Bäh Teller" dazu stellen, da kann dein Schatz das drauflegen was es nicht essen mag/nicht am Teller haben will.
Tipps und Tricks
Warum eigentlich immer nur Basmatireis in den Rezepten?
Basmatireis ist die Reissorte, die nachweislich den geringsten Arsenanteil aufweist. Das ist der Grund. Reis kochen – aber richtig UND gesund! Den Familienküchen-Club hast du nicht umsonst gebucht. Selbstverständlich erwartest du hier alle Rezepte und Informationen, die für DEINE Familie wichtig sind. Wie du Reis klassisch kochst, weißt du sowieso, bzw. steht hinten auf der Packung drauf. Also: Reis enthält Arsen. Das Wasser, welches die Reispflanzen umgibt, enthält Arsen und dieses ist ebenso in den Körnchen. Arsen ist gesundheitsschädlich. Deshalb bereiten wir den Reis anders zu, als man es sonst so liest und vor allem bereiten wir ihn nicht als Onepot – also z. B. Risotto zu. Schau: Die Queens University Belfast hat sich damit beschäftigt, wie man Reis am besten zubereitet. Hierbei untersuchten die Wissenschaftler verschiedene Gar- und Vorbereitungsmethoden und inwiefern diese den Arsengehalt im Reis veränderten. In der ersten Variante kochte der Wissenschaftler den Reis in etwa der doppelten Menge Wasser. Dies ist mit die beliebteste Art, Reis zu kochen. Doch der Arsengehalt wurde hierbei lediglich um 16 Prozent verringert. Der zweite Versuch: Reis mit der fünffachen Menge Wasser kochen. Hier wurde der Arsengehalt bereits um 50 Prozent gesenkt – allerdings ist auch dieser Wert noch bedenklich hoch. Die dritte Methode war tatsächlich die erfolgreichste: Hier konnte der Anteil des Giftstoffs auf nur 16 Prozent reduzieren. Hierzu muss der Reis über Nacht in Wasser eingeweicht werden und dann vor der Zubereitung so lange in einem Sieb unter fließendem Wasser gewaschen werden, bis das Wasser klar ist. Zum Kochen wird dann die fünffache Menge Wasser in den Topf gegeben. Warum ich das alles geschrieben habe? Weil du jetzt selber entscheiden kannst, wie du dein Reis kochen einplanen kannst. Ich selbst schaffe es nicht jedes Mal, den Reis über Nacht einzuweichen. Aber dann wasche ich ihn super gut und koche ihn ebenfalls in richtig viel Wasser. Und ich muss dazu sagen, dass ich jetzt grundsätzlich kein großer Reisfan bin und entsprechend selten gibt es ihn bei uns daheim. Wenn wir gerade dabei sind – sämtliche Reisprodukte die man so kennt (Reiswaffeln, Reispudding, Reisbrei, Reismehl … etc.) sind natürlich nicht nach diesem Prinzip vorbereitet und dementsprechend nicht zum Dauerverzehr geeignet. Gerade die lieben Reiswaffeln ... Schau mal nach Maiswaffeln, die gibts genauso oft wie Reiswaffeln zu kaufen.
Kurkuma – muss das sein?
Kurkuma ist ein Gewürz, das auch gerade im Fokus der Wissenschaft steht. Der Inhaltsstoff Curcumin wurde in Hunderten von wissenschaftlichen Untersuchungen getestet – und in vielen davon gab es durchaus Erfolg versprechende Effekte. In Versuchen in der Petrischale mit Krebszellen wirkt Kurkuma wachstumshemmend und löst den frühzeitigen Zelltod aus. In Tierversuchen bessert Curcumin die Hirnleistung und verhindert experimentell erzeugte Alzheimer-Veränderungen im Gehirn. Die Ergebnisse sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da Daten aus Zellkultur- und Tierversuchen selten auf den Menschen übertragbar sind. Zur Überprüfung der Ergebnisse sind klinische Studien am Menschen notwendig. Zwar zeigt Curcumin auch hier positive Wirkungen, wie antientzündliche, knorpelschützende und cholesterinsenkende Eigenschaften. Aber: Nur wenige Studien sind dabei aussagekräftig. Viele Arbeiten weisen eine zu geringe Teilnehmerzahl auf oder es gab keine Kontrollgruppe, die einen Zufallseffekt hätte ausschließen können. Das perfekte Gericht zum Vorbereiten und Aufwärmen: Du kannst das komplette Gericht supergut vorbereiten und immer wieder aufwärmen. Schön in den Kühlschrank wegen der Garnelen und dann kann die Pfanne dort gern für 3 Tage stehen bleiben.
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Oh ja, sehr gut sogar. Kann man ja sogar als Fertigprodukt kaufen. Einfach portionsweise einfrieren und direkt im noch eingefrorenen Zustand, mit einem Schluck Wasser in der Pfanne wieder anbraten und aufwärmen.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 25.02.2024