


Spargel-Schinkenröllchen mit Brokkoli und versteckter Zucchini
Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
- Gesamtzeit
- 40 Min.
- Aktiv
- 20 Min.
Zutaten
4 Portionen
Die Quelle rechnet mit 4 Personen.
- ca. 1 kg Spargel (grün und/oder weiß , oder 500 g Spargel und 500 g Brokkoli, oder nur Brokkoli und Blumenkohl)
- 1 Zucchini
- ca. 600 g festkochende Kartoffeln
- ca. 30 g Mehl
- ca. 30 g Butter
- ca. 100 g Käse zum Überbacken
- ca. 200 ml Milch (gerne auch pflanzliche)
- ca. 250 g Kochschinken (die Blätter nicht zu dünn)
evtl. etwas Öl zum Anbraten
Gewürze
Salz/Pfeffer
Zubereitung
- Den weißen Spargel müssen wir leider schälen und das dauert etwas – dafür ist es dann aber auch gut gemacht und keine fürchterlichen Fasern im Mund. Den Spargel also von oben nach unten ca. 2 cm vom Köpfchen entfernt nach unten schälen. Rundherum. Dann die holzigen Enden abschneiden (ca. 2–3 cm). Währenddessen kannst du schon mal 3 Töpfe aufsetzen mit Salzwasser und diese zum Kochen bringen. Kocht dieses dann, kommt der Spargel hinein und der Saft der Zitrone. Ca. 10 Min. sollte der jetzt vor sich hin köcheln.
- Perfekte Zeit, den Brokkoli in Röschen zu teilen und diese dann ebenfalls in kochendem Salzwasser für ca. 6 Min. zu garen. Achtung! Das Kochwasser vom Brokkoli verwenden wir dann weiter – bitte daran denken, da sind Vitamine drin. Ist der Brokkoli gegart, wird er kurz mit kaltem Wasser abgeschreckt. Außerdem auch die Kartoffeln schälen und je nach Größe halbieren, ganz lassen, oder vierteln. Auch diese werden dann im Salzwasser gegart.
- In der Zwischenzeit kannst du die Zucchini schälen (wenn du einen Grünstich in der Soße vermeiden willst) oder nicht schälen und in Scheiben schneiden. Diese Scheiben kannst du dann in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Ca. 2 Min. von jeder Seite, dann müssten sie eigentlich durch sein. Diese Scheiben werden dann mit ca. 300 ml vom Brokkolikochwasser ganz fein püriert. Den Spargel nicht vergessen. Abgießen, wenn er durch ist und mit eiskaltem Wasser abschrecken.
- Da jetzt die Pfanne auch wieder frei ist, kannst du direkt da drin die Butter schmelzen. In die flüssige Butter kommt dann das Mehl und diese zwei werden mit einem Schneebesen so lange verrührt, bis eine homogene Masse entstanden ist. In diese kippst du jetzt nach und nach, die Zucchini-Brokkoliflüssigkeit. Diese Soße soll köcheln, darf richtig blubbern und du kippst immer wieder Flüssigkeit nach. Zum Schluss die Milch. Schön dicklich einköcheln lassen. Ist die Flüssigkeit drin, weiter rühren und köcheln lassen. Abschmecken mit Salz/Pfeffer und etwas Zitronensaft.
- Jetzt brauchst du eine ofenfeste Form und kannst den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
- In jede Schinkenscheibe kommen 2–3 Spargelstangen, einwickeln, in die Form legen. In die nächste Schinkenscheibe 2–3 Brokkoliröschen und wieder wickeln/einklappen und ab in die Form. Weiter machen, bis nichts mehr da ist. Die gegarten Kartoffeln dazwischen verteilen, die fertig geröchelte Soße darüber, mit Käse bestreuen und ab in Ofen, bis der Käse geschmolzen ist und etwas gebräunt. Ca. 15 Min.
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Der Spargel und der Brokkoli sind ja schon fertig gegart - das heißt du kannst die Portion für dein Kind erstmal nicht mit in die Form geben, sondern dann nochmal aufwärmen (gerne in der Pfanne mit etwas Butter) und diese einzeln auf den Teller legen. Die Zucchini-Verstecksoße eignet sich hervorragend als Dip.
Tipps und Tricks
Lieber ohne Spargel?
Selbstverständlich kannst du die Röllchen füllen, womit du magst – wichtig ist nur: Das Gemüse muss komplett durchgegart werden, denn im Ofen wird nur noch überbacken, d.h. die Zeit im Ofen ist nicht dazu da, das Gemüse zu garen. Aber ich finde Blumenkohl und Brokkoli ist eine hervorragende Alternative zum Spargel und richtig perfekt!
Ist der Spargel frisch? Test
Am einfachsten testest du die Frische, indem du die Stangen aneinander reibst. Quietscht es, ist der Spargel frisch. Auch saftige Schnittstellen sind ein guter Indikator. Mein persönlicher Tipp und meine Vorgehensweise: sobald ich merke, der Spargel ist holzig, schneide ich das grooooooßzügig weg – beim grünen Spargel ist es einfacher, weil da kann man das holzige einfach abbrechen. Nichts schlimmer, als holzige, fasrige Spargelstücke und ehrlich – ich bin mir sicher, dass so mancher Erwachsene genau wegen eines geizigen Kochs in seiner Kindheit, keinen Spargel mag – denn so ein fasriger Mund voll Spargel, verdirbt einem doch wirklich sämtliche Erfahrungen.
Welcher Spargel ist denn nun gesünder?
Weißer Spargel und grüner Spargel sind beide reich an Vitaminen und definitiv sehr gesund. Jedoch schlägt der grüne Spargel den weißen um ein paar mehr Vitamine.
Grüner Spargel ist somit noch gesünder als weißer Spargel, weil er im Vergleich zum weißen Spargel mehr Vitamin C hat (auch kürzere Garzeiten, deshalb auch zudem noch mehr Vitamin C übrig bleibt) und weil er farbig ist, hat er eben auch noch ’ne gute Portion Vitamin A zu bieten.
Beide Spargelsorten sind aber reich an Kalium, Folsäure, B-Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen.
Warum schmeckt Spargel manchmal bitter?
Das trifft eigentlich hauptsächlich den weißen Spargel. Wenn der Spargel zu nah am Wurzelstock – in dem die Bitterstoffe stecken – gestochen wurde, dann schmeckt der Spargel bitter. Aber auch unbeständiges Wetter kann den Geschmack des Spargels beeinflussen – ein plötzlicher Kälteeinbruch und kurz darauffolgende Hitze kann zum Beispiel auch zur Geschmacksveränderung beitragen. Gegen den bitteren Geschmack, hilft nur gründliches Schälen, das Ende großzügig abschneiden und ein Teelöffel Zucker im Kochwasser.
Spargel einfrieren:
Wer noch länger was von der Spargelsaison haben will, der kann Spargel einfrieren. Hierfür den weißen Spargel schälen und das untere Ende abschneiden. Grüner Spargel wird nie geschält und die Enden einfach abgebrochen zwischen den Fingern. In gefrorenem oder aufgetautem Zustand funktioniert das nicht.
Es gibt zwei Möglichkeiten frischen Spargel einzufrieren: roh oder kurz blanchiert. Zum Blanchieren ca. 3 Min. im Wasser dünsten und dann mit eiskaltem Wasser abschrecken. Vor dem Einfrieren vollständig abkühlen lassen. Roh einfrieren geht aber auch. Die Spargelstangen dann in einen Gefrierbeutel, möglichst viel Luft heraus und dann gut verschließen und bei minus 18 Grad ins Tiefkühlfach. Den gefrorenen Spargel dann nicht auftauen lassen, dann wird er matschig. Am besten im gefrorenen Zustand nochmal kurz ins kochende Wasser und dann wie gewohnt zubereiten.
Wann endet die Spargelsaison?
Die Spargelernte endet traditionell am 24. Juni.
Das perfekte Gericht zum Vorbereiten und Aufwärmen:
Du kannst das Gericht gerne immer wieder aufwärmen. Nach 2 Tagen sollte es dann aber verputzt sein.
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Das kannst du machen, ja. Portionsweise einfrieren und dann einfach wieder auftauen lassen.
Folgt am Wochenende!
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 05.06.2024, zuletzt überarbeitet 08.04.2026