


Schnelle, einfache Kartoffelknödelchen mit frischem Spinat
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Kartoffeln liefern Energie und Kalium, Spinat bringt Folat und Pflanzenstoffe mit und Cashewkerne und Olivenöl versorgen den Körper mit wertvollen ungesättigten Fettsäuren. Noch schneller: Wenn die Kartoffeln schon vorgekocht sind, steht das Essen deutlich schneller auf dem Tisch.
- Gesamtzeit
- 45 Min.
- Vorbereitung
- 20 Min.
Zutaten
4 Portionen
Die Quelle rechnet mit 4 Personen.
Für die Kartoffelknödelchen
- 500 g Kartoffeln (am besten mehligkochend, alternativ vorwiegend festkochend)
- ca. 150 g
Mehl (gerne ein helles Weizen- oder Dinkelmehl)glutenfrei: glutenfreies Universalmehl oder Kartoffelstärke
- 1 TL Salz
- 1 Msp Muskatnuss
Für das Spinat-Basilikum-Pesto
- ca. 50 g frischer Babyblattspinat
- 1 Handvoll Basilikum (gerne mit den Stängeln)
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Handvoll Cashewkerne
- 2 EL Olivenöl
- etwas Salz und Pfeffer
- etwas Muskatnuss
Für die cremige Sauce
- 10 g Butter
- 1 EL Mehl
- ca. 200 ml Gemüsebrühe
- 150 ml Sahne oder pflanzliche Alternative
- ca. 50 g frischer Babyblattspinat
- das vorbereitete Spinat-Basilikum-Pesto
- 1 Spritzer frischer Zitronensaft
- Salz und Pfeffer
Zubereitung
- Kartoffelknödelchen vorbereiten & goldbraun bratenAm einfachsten ist es natürlich, wenn du die Kartoffeln schon vorher gekocht hast – denn dann hast du sie jetzt direkt parat. Ansonsten die Kartoffeln am besten mit Schale kochen, bis sie weich sind. Die gekochten Kartoffeln schälen und entweder mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, durch eine Kartoffelpresse drücken oder – so mache ich es – mit der groben Gemüsereibe reiben. 1 TL Salz und 1 Messerspitze Muskatnuss dazugeben. Anschließend ca. 150 g Mehl dazugeben und alles miteinander verkneten, bis sich der Kartoffelteig gut formen lässt. Eine große Pfanne erhitzen und ca. 2 EL Öl hineingeben. Aus dem Kartoffelteig kleine Knödelchen formen und direkt in die heiße Pfanne setzen. Von allen Seiten insgesamt etwa 10 Minuten goldbraun anbraten.
- Währenddessen das grüne Pesto mixenWährend die Knödelchen braten, etwa die Hälfte des Babyspinats zusammen mit einer Handvoll Basilikum – die Stängel dürfen einfach mit rein –, Knoblauch, Cashewkernen und 2 EL Olivenöl in einen Mixer geben. Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen und alles zu einem cremigen Pesto pürieren. Die goldbraunen Kartoffelknödelchen anschließend aus der Pfanne nehmen und kurz beiseitestellen.
- Cremige Sauce machen & alles zusammenbringenJetzt kommt direkt in dieselbe Pfanne die Butter. Schmelzen lassen, das Mehl einrühren und beides miteinander verrühren, bis keine trockenen Mehlstellen mehr zu sehen sind. Die Gemüsebrühe nun nach und nach dazugießen und gleichzeitig kräftig mit dem Schneebesen rühren, damit eine glatte Sauce ohne Klümpchen entsteht. Die Sahne einrühren und alles etwa 3 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Sauce schön cremig wird. Dann den Herd ausschalten. Jetzt die übrigen frischen Spinatblätter unterheben und anschließend das Pesto dazugeben. Das Pesto aber nicht komplett mit der hellen Sauce verrühren, sondern nur ganz locker hindurchziehen. So sieht und schmeckt man später auf dem Teller tatsächlich noch die zwei verschiedenen Saucen. 😍 Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer frischem Zitronensaft abschmecken. Zum Schluss die goldbraunen Kartoffelknödelchen wieder in die Pfanne geben – fertig! 💚
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Wenn dein Kind bei „grüner Sauce“ sofort die Augenbrauen hochzieht 😄, kannst du die Komponenten einfach getrennt auf den Teller geben:
Ein paar goldbraune Kartoffelknödelchen, daneben etwas von der hellen Sahnesauce und nur einen kleinen Klecks vom grünen Pesto.
So kann dein Kind selbst probieren und mischen – und muss nicht gleich einen komplett grünen Teller vor sich haben.
Tipps und Tricks
🥔 Kartoffeln vorkochen: Wenn du weißt, dass es die Knödelchen am nächsten Tag gibt, koche die Kartoffeln einfach schon am Vorabend oder bei einem anderen Essen mit. Das spart richtig Zeit.
🌾 Beim Mehl nach Gefühl arbeiten: Kartoffeln enthalten je nach Sorte und Kochweise unterschiedlich viel Wasser. Deshalb die 150 g nicht völlig stur betrachten. Der Teig soll sich formen lassen, aber nicht unnötig fest und mehlig werden.
🌿 Pesto erst zum Schluss: Das Pesto kommt erst hinein, wenn der Herd bereits aus ist. So bekommt es keine minutenlange Kochrunde mehr ab und Basilikum und Spinat behalten ihren frischen Geschmack.
🍋 Zitrone wirklich erst am Ende: Ein kleiner Spritzer reicht völlig. Wir wollen keine Zitronensauce – die Säure soll die cremige Sauce einfach etwas frischer machen.
Was steckt drin
🥔 Kartoffeln
Kartoffeln liefern vor allem Stärke und damit Energie für den Körper. Außerdem stecken unter anderem Kalium, Vitamin B6 und Vitamin C darin. Kalium spielt eine wichtige Rolle für unsere Muskeln, Nerven und den Flüssigkeitshaushalt.
🌿 Babyspinat
Spinat bringt Folat, Vitamin K, Carotinoide und verschiedene weitere Pflanzenstoffe mit. Folat brauchen unsere Zellen unter anderem für Zellteilung und Neubildung – gerade in Wachstumsphasen also besonders spannend.
🌱 Basilikum
Basilikum ist nicht nur Deko! Die grünen Blätter enthalten verschiedene ätherische Öle und Pflanzenstoffe. Deshalb darf bei uns ruhig eine ordentliche Handvoll davon ins Pesto.
🧄 Knoblauch
Beim Zerkleinern von Knoblauch entstehen schwefelhaltige Verbindungen. Genau diese Stoffe sind einer der Gründe, warum Knoblauch ernährungsphysiologisch so interessant ist – also ruhig schön klein machen beziehungsweise direkt mitpürieren.
🥜 Cashewkerne
Cashews liefern ungesättigte Fettsäuren, pflanzliches Eiweiß und Mineralstoffe wie Magnesium und Kupfer. Zusammen mit dem Olivenöl machen sie unser Pesto außerdem wunderbar cremig.
🫒 Olivenöl
Olivenöl liefert überwiegend einfach ungesättigte Fettsäuren und enthält – besonders als natives Olivenöl extra – verschiedene Polyphenole. Gleichzeitig hilft das Fett dabei, fettlösliche Pflanzenstoffe aus unserem Gemüse aufzunehmen.
🥛 Sahne
Sahne bringt Fett mit und macht unsere Sauce schön cremig. Das Fett hilft gleichzeitig bei der Aufnahme fettlöslicher Pflanzenstoffe aus Spinat und Basilikum.
🍋 Zitrone
Der kleine Spritzer Zitrone bringt nicht nur Frische in die Sauce: Vitamin C kann außerdem die Aufnahme von pflanzlichem Eisen aus einer Mahlzeit verbessern.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 16.10.2023, zuletzt überarbeitet 06.09.2026, 1 ältere Fassung(en) vorhanden
In Vorlagen:
Mo 07.09.2026