Rösti mit Rahmchampignons

Rösti mit Rahmchampignons

Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Gesamtzeit
45 Min.
Aktiv
35 Min.
vegetarischeinfrierbarvorkochbar
Zutaten
4 Portionen

Die Quelle rechnet mit 4 Personen.

  • ca. 700 g festkochende Kartoffeln (alternativ vorwiegend festkochend)
  • ca. 250 g Champignons
  • 2 rote Zwiebeln
  • 100 g Speisestärke
  • ca. 100 ml Sahne (gerne auch pflanzlich)
  • ca. 150 ml Milch (gerne auch pflanzlich)
  • 1 Bund frische Petersilie
  • 1 EL Mehl
  • reichlich raffiniertes Öl für den Rösti
  • 1 EL Olivenöl für die Rahmchampignons

Gewürze

  • Salz/Pfeffer
  • ½ TL geriebene Muskatnuss
Zubereitung
  1. Hinweis: Im Video sieht man noch, wie ich Austernpilze paniere - das bitte einfach ignorieren.
  2. Die Kartoffeln und 1 Zwiebel schälen und mit einer Gemüsereibe grob reiben. In einer Schüssel mit 1 TL Salz vermischen und stehen lassen. Die Champignons in Scheiben schneiden und die 2. Zwiebel schälen und ebenfalls in feine Streifen schneiden.
  3. Die Kartoffelraspeln haben in der Zwischenzeit richtig viel Wasser gezogen, und das drückst du jetzt mit Hilfe eines Geschirrtuchs richtig, richtig fest aus. Die ausgedrückten Raspeln gibst du dann zurück in die trockene Schüssel und vermischst sie mit der Speisestärke.
  4. In eine Pfanne kommt so viel raffiniertes Öl hinein, bis der Boden fast bedeckt ist; dieses gut erhitzen. Die Kartoffel-Zwiebel-Speisestärke-Masse kommt jetzt gleich in die aufgeheizte Pfanne. Gut verteilen/platt drücken und 5 Min. kräftig anbraten (aber natürlich nicht so kräftig, dass der Rösti zu dunkel wird :-))
  5. 1 EL Olivenöl in eine zweite Pfanne geben. Hinein gibst du jetzt die übrige, in Scheiben geschnittene Zwiebel, brätst diese 1 Min. an und gibst dann gleich die Champignonscheiben dazu. Beides 5 Min. anbraten. Dann 1 EL Mehl darüber stäuben, nochmal so lange anbraten, bis man nichts Weißes mehr sieht, und dann mit der Sahne/Milch aufgießen – Stück für Stück und gut einrühren. Abschmecken mit Salz/Pfeffer und der geriebenen Muskatnuss.
  6. Wenn die eine Seite des Rösti knusprig und gelbbraun ist, wird er mithilfe eines großen Tellers oder eines Brettes gedreht (siehe Video). Weitere 5 Min. anbraten.
  7. Wenn der Rösti fertig gebraten ist, wird er geteilt und zusammen mit den Rahmchampignons angerichtet und mit frischer Petersilie bestreut.
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Die Rahmchampignons kommen in ein Schälchen und der Rösti berührt diese nicht. Die Austernpilze kommen auch extra auf den Teller.
Tipps und Tricks
Lieber ohne Pilze?
Pilze kommen überhaupt nicht infrage? Dann könntest du die Soße auch einfach ganz ohne Champignons machen und nur mit Zwiebeln. Funktioniert auch ganz genauso wie oben beschrieben – einfach die Champignons weglassen.
Wie Zauberei – wir laden die Pilze mit Vitamin D auf!
Werden Pilze der Sonnenstrahlung ausgesetzt, bilden sie Vitamin D und werden auf diese Weise zu einer wertvollen Vitamin-D-Quelle. Da Pilze aber auch ohne Sonnenlicht gedeihen, werden viele Kulturpilze in dunklen Anlagen gezogen und liefern dann natürlich auch kein Vitamin D. Man kann aber bereits geerntete Pilze wieder mit Vitamin D aufladen. Pilze mit den Lamellen nach oben für mind. 120 Min. in die Sonne stellen – dann sind sie mit bis zu 30-mal mehr Vitamin D aufgeladen als vorher! Das bleibt übrigens auch beim Kochen bestehen – Vitamin D ist resistent. Außerdem würde es sich auch mehrere Monate halten. Die Pilze aber natürlich nicht :-)
Sind Pilze überhaupt gut für Kinder und wenn ja, ab welchem Alter?
Tatsächlich werden Champignons und Pilze allgemein meist erst ab einem Alter von 12 Monaten empfohlen. Die Wahrheit aber ist: In den allermeisten Fällen können Kinder sie schon vorher essen. Wie immer gilt hier: Ausprobieren lassen und wenn dein Kind keine Probleme damit hat, ist es in Ordnung. Die Gründe, warum Champignons größtenteils erst später empfohlen werden, will ich dir aber natürlich nicht vorenthalten. Zunächst einmal besteht die biologische Grundstruktur von Pilzen nicht wie bei anderem Gemüse aus Cellulose, sondern aus Chitin. Dieses und die zahlreich enthaltenen Ballaststoffe sind schwer verdaulich. Deshalb sagt man umgangssprachlich, Pilze lägen „schwer im Magen“. Was sich lange unverdaut im Verdauungstrakt befindet, löst häufig Blähungen und damit verbunden Bauchschmerzen aus. Wenn dein Baby so auf Pilze reagiert, warte lieber mit dem nächsten Mal ein paar Wochen.
Darf man Pilzgerichte aufwärmen?
Ja. Die Weisheit, man dürfe Pilze nicht noch einmal aufwärmen, entstammt einer Zeit, in der es noch keine Kühlschränke gab. Damals wäre es gesundheitlich äußerst bedenklich gewesen, Pilzreste aufzubewahren und erneut aufzuwärmen. Heutzutage können Pilzgerichte jedoch bedenkenlos auch am nächsten Tag noch aufgewärmt werden. Wenn ihr mit dem Essen fertig seid und die Reste abgekühlt sind, kommen sie am besten in ein verschließbares Behältnis, in den Kühlschrank. Länger als 2 Tage würde ich die Soße und andere Pilzgerichte aber nicht aufheben.
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Kann man durchaus! Wichtig ist, dass du den Rösti im gefrorenen Zustand wieder in der Pfanne aufbackst.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 29.12.2024, zuletzt überarbeitet 20.03.2026
In Vorlagen: Mi 03.01.2024