Quesadilla aus dem Ofen

Quesadilla aus dem Ofen

Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Gesamtzeit
50 Min.
Aktiv
30 Min.
Zutaten
4 Portionen

Die Quelle rechnet mit 4 Personen.

  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Zitrone
  • 2 Avocados
  • ca. 1 Glas Kidneybohnen ca 200 g Abtropfgewicht
  • 1 Glas weiße Bohnen
  • 100 g Mais aus Glas Dose oder TK
  • 400 g Tomaten
  • ca. 12 Wrapfladen (bei einem großen Backblech - aber es geht auch kleiner, wenn du die selbe Falttechnik anwendest)
  • 1 Frühlingszwiebel (oder eine kleine rote Zwiebel)
  • 250 g Schmand oder Creme fraiche
  • ca. 100 g geriebener Käse
  • 300 g Tk Garnelen (optional)optional

Gewürze

  • Salz/Pfeffer
  • ½ TL Paprikapulver
  • ½ TL geräuchertes Paprikapulver wäre genial!
  • Kreuzkümmel nach Geschmack
Zubereitung
  1. Als Erstes die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und beides in kleine Würfel schneiden.
  2. Falls du Garnelen vorbereitet hast, kannst du diese aufgetaut, in eine heiße Bratpfanne geben und für 3 Minuten mit etwas Öl kräftig anbraten. Nach den 3 Minuten kommen dann die Paprika und die Zwiebel dazu. Nach weiteren drei Minuten kannst du auch den Mais zugeben. Das ganze kannst du mit Salz, Pfeffer, gerne Chiliflocken, Paprikapulver und wenn du möchtest. Kreuzkümmel passt auch sehr gut, wenn ihr den geschmacklich mögt.
  3. In der Zwischenzeit die Bohnen in einem Sieb abtropfen lassen und gerne abspülen. Und danach kannst du diese Bohnen in eine große Schüssel geben, wie auch den Inhalt aus der Bratpfanne. Den Bund Petersilie schneidest du so klein wie du es gerne möchtest (gerne auch die Stiele mitschneiden) und gibst diese feine Kräuterchen dann auch in die Schüssel hinein. Außerdem noch den Saft der halben Zitrone.
  4. Jetzt kannst du auch den Ofen vorheizen auf 220 Grad Ober-/ Unterhitze.
  5. Ein Blech vorbereiten. Du siehst im Video jetzt sehr genau, wie ich die Wraps auf das Blech gelegt habe. Diese Technik funktioniert aber natürlich auch auf einem kleineren Blech und ich bin mir sicher, dass man sie auch so anordnen kann, dass insgesamt auch weniger Wraps gebraucht werden.
  6. Hast du den Boden sozusagen gelegt, wird erstmal der Schmand, bzw. Crème fraîche darauf gestrichen, darauf dann die Füllung aus der Schüssel. Zum Schluss den Käse darüber streuen und das ganze dann so wie im Video zu sehen, zuklappen und mit Öl bestreichen. Du siehst auch im Video, dass ich im Nachgang noch etwas zum Beschweren darauf gelegt habe, das würde ich dir auch empfehlen. Einfach irgend etwas das ofenfest ist und alles zusammenhält. Das ganze kommt jetzt für ca. 25 Minuten in den Ofen.
  7. Währenddessen die Avocados halbieren, vom Kern befreien. Das Fruchtfleisch entfernen und mit einer Gabel zerdrücken. Dieses kannst du jetzt mit Salz Pfeffer, etwas Olivenöl und so viel Zitronensaft, wie du geschmacklich möchtest, vermengen und abschmecken. Danach zur Seite stellen.
  8. Für die Tomatensalsa die Tomaten in kleine Stücke schneiden (du schneidest die Tomaten so klein wie du zeitlich kannst), die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. Die Tomaten werden nun mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer, gerne auch etwas Kreuzkümmel – je nach Geschmack – vermengt und abgeschmeckt. Solltest du noch eine Knoblauchzehe haben und ihr mögt das gerne, kannst du natürlich auch noch super hier eine Knoblauchzehe reinpressen.
  9. Die Quesadillas sind danach 25 Minuten fertig und du kannst alles wunderbar miteinander servieren.
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Bei diesem Gericht kannst du verschiedene Stücke auf dem Blech individuell füllen. Du kannst einzelne Stücke anders füllen oder sogar einen Bereich des Blechs anders gestalten. Das Gericht ermöglicht deinem Kind, es unkompliziert mit den Händen zu essen. Fingerfood macht viel Spaß und schmeckt vielleicht gerade deshalb besonders gut.
Tipps und Tricks
Wie gesund sind Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Kichererbsen wirklich?
Kein anderes pflanzliches Lebensmittel enthält so viel Protein wie Hülsenfrüchte. In getrocknetem Zustand beträgt der Proteingehalt 20 bis 35 Prozent, in verzehrfertigen Bohnen, Erbsen und Linsen liegt er immerhin noch bei fünf bis elf Prozent. Deshalb empfehle ich für alle die Zeit und Lust haben: Kauft euch die Hülsenfrüchte als Trockenware (weiße Bohnen, Kidney, schwarze Bohnen, Linsen und Kichererbsen - gibts da) die sind viel günstiger im Vergleich (zudem geht aus jeder Packung das doppelte raus. Heißt: kaufst du eine Packung getrocknete Kichererbsen mit 500 g, dann wirst du daraus 1 kg Kichererbsen bekommen. Diese liegen eben nicht monatelang im Einkochsud und verlieren somit weniger Nährstoffe. Wie geht das mit dem selber kochen? Du wählst die Hälfte der im Rezept angegebenen Mengen (weil sie eben aufs doppelte aufgehen) und legst diese Menge einfach über Nacht in genug kaltes Wasser ein. Nächster Tag: Raus aus dem Wasser - Wasser weg. Hülsenfrüchte in kochendem (nicht Salzwasser) mit 2 EL Natron für ca. 20 Min. kochen. Küchennatron - bitte kein Putzmittel und das Natron dient nur der Kochzeit - kann also auch weg gelassen werden. Auch in Bezug auf die Proteinqualität brauchen Hülsenfrüchte den Vergleich mit vielen tierischen Lebensmitteln nicht zu scheuen. Allerdings enthalten Hülsenfrüchte nicht alle lebensnotwendigen Proteinbausteine. Dies lässt sich ausgleichen, indem man Hülsenfrüchte mit anderen tierischen Lebensmitteln kombiniert. Eier, Käse, Joghurt. Zugleich können Hülsenfrüchte mit ihrem hohen Gehalt an der Aminosäure Lysin Getreideprotein ergänzen, das arm an Lysin ist. Deshalb ist es am besten, verschiedene pflanzliche oder pflanzliche und tierische Proteine entsprechend zu kombinieren. Hülsenfrüchte enthalten beachtliche Mengen an Ballaststoffen. Allerdings schwanken die Werte stark, je nachdem, ob es sich um geschälte oder ungeschälte Samen handelt. Die Schale enthält überwiegend unlösliche Ballaststoffe, vor allem Zellulose. Im Inneren finden sich vor allem lösliche Ballaststoffe. Wer regelmäßig Hülsenfrüchte isst, tut seinem Darm etwas Gutes. Die unverdaulichen Kohlenhydrate und Ballaststoffe der Hülsenfrüchte können die Vermehrung „guter“ Darmbakterien fördern und die Darmflora – auch Mikrobiom genannt – verbessern. Auch der Gehalt an Vitaminen ist hoch, vor allem B-Vitamine wie Thiamin (Vitamin B1), Riboflavin (Vitamin B2) und Folsäure. Ein Manko der Hülsenfrüchte ist, dass sie relativ lange gekocht werden müssen und darum – mit Ausnahme der frischen Hülsenfrüchte – kaum noch hitzeempfindliche Vitamine wie die B-Vitamine enthalten. Das lässt sich durch die Kombination mit frischem Gemüse wie Paprika, Sellerie und Möhren ausgleichen. Bei den Mineralstoffen sind vor allem Kalium, Magnesium und Eisen zu nennen. Hülsenfrüchte haben einen Kohlenhydratgehalt von etwa zehn bis 20 Prozent, davon etwa 75 Prozent Stärke. Bedingt durch die ebenfalls enthaltenen Ballaststoffe erhöhen sie den Blutzuckerspiegel meist nur gering. Keine Lust so viele Wraps zu kaufen? Hier ist mein einfaches Rezept 750 g Mehl (Weizen, oder Dinkel, jeder Mehltype) + etwas zum Ausrollen 2 TLBackpulver ca 300 ml Wasser 2 TLSalz 120 mlÖl (z. B. Rapsöl oder Olivenöl) Mehl, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel vermischen. Öl und lauwarmes Wasser dazugeben und alles mit einer Gabel verrühren, bis sich die Zutaten verbunden haben. Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen zu einem glatten und geschmeidigen Teig verkneten. 2Teig in 12 gleichgroße Stücke schneiden. Jedes Teigstück mit etwas Mehl bestäuben, zu einer Kugel formen und mit der Handfläche flachdrücken. Teigstücke mit einem Nudelholz zu ca. 1,5 mm dünnen, runden Fladen ausrollen. 3 Extra-Tipp: Damit der Teig nicht so schnell austrocknet, solltest du die restlichen Teigkugeln während des Ausrollens mit einem Küchentuch abdecken. Die fertig ausgerollten Fladen kannst du bis zum Backen mit Backpapier getrennt stapeln, so kleben sie nicht zusammen. Beschichtete Pfanne gut vorheizen und Fladen ohne Fett bei mittlerer Hitze darin backen, bis der Teig Blasen wirft und braune Stellen bekommt. Danach wenden und fertig backen.
Das perfekte Gericht zum Vorbereiten und Aufwärmen?
Die Füllung kann problemlos einige Stunden im Voraus zubereitet werden. Du kannst die Wrap-Fladen ebenfalls vorbereiten und später aufwärmen. Die Wraps sind am knusprigsten, wenn sie frisch aus dem Ofen kommen, aber du kannst sie auch am nächsten Tag aufwärmen oder kalt genießen.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 29.05.2024, zuletzt überarbeitet 30.04.2026
In Vorlagen: Mo 13.05.2024