Pinsa, oder Flammkuchen mit Spargel und Bärlauchpesto

Pinsa, oder Flammkuchen mit Spargel und Bärlauchpesto

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Noch nie gekocht

Pinsa benötigt ca. 2-4 Tage Vorbereitung und zusätzlich 4 Std. Wartezeit Flammkuchen insgesamt nur ca. 40 Min.

Gesamtzeit
30 Min.
Aktiv
30 Min.
vegetarischeinfrierbarvorkochbarRezepte mit Bärlauch
Zutaten
4 Portionen

Die Quelle rechnet mit 4 Personen.

Für den Flammkuchenteig

  • 500 g Mehl (siehe Tipps)
  • 250 ml Wasser
  • 2 EL Olivenöl

Gewürze

  • 1 Prise Salz

Für den Pinsateig

  • ca. 400 g Weizen 405 (oder Dinkel 630)
  • ca. 30 g Kichererbsenmehl (oder Sojamehl)
  • ca. 100 g Reismehl und Resmehl zum Arbeiten
  • 330 g Wasser
  • 5 g frische Hefe
  • 10 g Salz
  • 15 g Olivenöl

Der Belag

  • ca. 1 kg grüner Spargel
  • das übrige Pesto vom Mittwoch
  • 1-3 Kugel Mozzarella (oder Burrata)
  • ca. 1 kg Tomaten (oder ca. 700 g Pizzatomaten gestückelt aus der Dose/Glas)
  • Wer mag, gerne noch Parma-, oder Serano-Schinken :-)
Zubereitung
  1. Für den Flammkuchen: Das Mehl mit dem Wasser, Salz und Öl zu einem glatten Teig verkneten. Das bröselt am Anfang, wird dann aber ein schöner, glänzender Teig. Die Teigmenge ergibt entweder 4 mittlere Flammkuchen, oder 2 große und 1 kleinen (siehe Kinderteller Tipp). Den Teig dementsprechend in Portionen teilen. Jede Portion auf bemehlter Arbeitsfläche zu einem dünnen Oval ausrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  2. Beim grünen Spargel die unteren Enden abbrechen - alles was freiwillig bricht, ist holzig. Den Rest vom Spargel in Stücke schneiden - wie im Video zu sehen. Diese Stücke in einer großen Pfanne für 3 Min. anbraten. In der Zwischenzeit die Tomaten klein schneiden und danach in die Pfanne geben - oder die fertigen Tomatenstücke aus Glas/Dose eben in die Pfanne geben. Das ganze würzen mit Salz/Pfeffer und für ca. 4 Min. köcheln lassen - einfach so lange, bis der Spargel schön bissfest, aber gar ist.
  3. Diese Mischung auf den Flammkuchenteigen verteilen und im Ofen dann alles für ca. 10 Minuten backen.
  4. Die fertig gebackenen Flammkuchen aus dem Ofen holen. Burrata, bzw. Mozzarella in Stücke reißen und die Flammkuchen damit und dem Pesto belegen/bestücken mit etwas Pfeffer bestreuen und mit Olivenöl beträufeln. Guten Appetit!
  5. Für die Pinsa: Mehle und Wasser kurz verrühren und 5 Min. abgedeckt zur Autolyse stehen lassen. Hefe im Wasser auflösen und zusammen mit Olivenöl und Salz zum Teig zugeben und mit dem Knethaken der Küchenmaschine etwa 5–8 Minuten auf langsamer Stufe, dann 8–10 Minuten auf zweiter Stufe zu einem elastischen Teig auskneten. Der Teig ist ausgeknetet, wenn er nicht mehr an der stark an Schüssel klebt beim Kneten. Das kann je nach Küchenmaschine und Mehlsorten unterschiedlich lange dauern.
  6. Den Teig für 30–60 Minuten gut abgedeckt bei Zimmertemperatur, dann für 24–72 Stunden luftdicht verschlossen im Kühlschrank reifen lassen. Je länger er reift, desto aromatischer und großporiger wird am Ende die Pinsa.
  7. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, in 3, oder 4 gleich schwere Stücke teilen. Zu Kugeln formen, sehr gut abdecken oder verschließen und etwa 4 Stunden bei Raumtemperatur stehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat. Gerne auch bis zu 6 Std. Wer mag, kann die Teiglinge vorher mit etwas Olivenöl bestreichen, so trocknen sie garantiert nicht aus.
  8. Mindestens 30 Minuten vor dem Backen: Den Backofen mit Backstein, Pizzastahl oder Backblech mit Backpapier auf mindestens 250 °C Ober-/Unterhitze, am besten auf die maximale Temperatur, vorheizen.
  9. Belag: Beim grünen Spargel die unteren Enden abbrechen - alles was freiwillig bricht, ist holzig. Den Rest vom Spargel in Stücke schneiden - wie im Video zu sehen. Diese Stücke in einer großen Pfanne für 3 Min. anbraten. In der Zwischenzeit die Tomaten klein schneiden und danach in die Pfanne geben - oder die fertigen Tomatenstücke aus Glas/Dose eben in die Pfanne geben. Das ganze würzen mit Salz/Pfeffer und für ca. 4 Min. köcheln lassen - einfach so lange, bis der Spargel schön bissfest, aber gar ist. Dann Pfanne beiseite stellen.
  10. Die Arbeitsplatte kräftig mit Reismehl bestäuben. Je einen Teigling auf die Arbeitsfläche geben und mit den Fingern, oder Teigroller zu einem länglichen Fladen formen. Darauf achten, dass er nirgends kleben bleibt. Außen einen etwas höheren Rand stehen lassen.
  11. Den geformten Teigling auf Stein, Blech etc. legen und mit dem Spargel/Tomaten belegen.
  12. Die Pinsas nacheinander, oder nebeneinander – je nachdem wie viel Platz du hast, etwa 10 Minuten knusprig backen. Je nachdem, wie heiß euer Backofen ist, kann die Backzeit variieren. Für mehr Power von oben kann nach dem Vorheizen auch die Grillfunktion des Ofens zugeschaltet werden.
  13. Die fertige Pinsa aus dem Ofen holen. Burrata, bzw. Mozzarella in Stücke reißen und die Pinsa damit und dem Pesto belegen mit etwas Pfeffer bestreuen und mit Olivenöl beträufeln. Guten Appetit!
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Für die Kinderflammkuchen, oder Pinsa nimmst du den übrigen Teig und rollst diesen ebenfalls aus. Dieser wird so belegt, wie dein Kind das gerne möchte. Also ich hätte höchstwahrscheinlich auch keinen Spargel gegessen als Kind - also schaut einfach gemeinsam was da drauf soll und wichtig: nur weil kein Spargel drauf soll, heißt das nicht, dass jetzt unbedingt Salami, oder Schinken drauf muss - einigt euch auf einen gut Alternative :-)
Tipps und Tricks
Welches Mehl passt hier?
Bei der Pinsa steht es fest, was es braucht. Beim Flammkuchen kannst dich komplett austoben. Entweder du nimmst komplett Vollkornmehl (was natürlich ne spezielle Konsistenz und Geschmack gibt, oder du machst halb/halb mit Weißmehl 630, oder 405. Oder du nutzt ausschließlich Weißmehl. Das perfekte Gericht zum Vorbereiten und Aufwärmen. Den Pinsateig musst du gezwungenermaßen lange vorher vorbereiten und den Flammkuchenteig kannst du auch hervorragend vorher zubereiten und kalt stellen.
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Absolut! Beides lässt sich nach dem Backen problemlos einfrieren und hält sich gut 6 Monate. Bitte vollständig auskühlen und dann gut verpack und luftdicht. Wenn du ihn zubereiten möchtest, packst du ihn einfach unaufgetaut in den Backofen. Wie eine Fertigpizza sozusagen.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 12.04.2025, zuletzt überarbeitet 08.04.2026
In Vorlagen: Fr 18.04.2025