


Pasta Bolognese, aber ohne Fleisch!
Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
- Gesamtzeit
- 55 Min.
- Aktiv
- 25 Min.
einfrierbarvorkochbarAlles mit NudelnKlassiker die sonst aus Fleisch sind - hier Veggie! Linsenbolo etc.
Zutaten
4 Portionen
Die Quelle rechnet mit 4 Personen.
- 100 g Walnüsse ohne Schale
- 200 g Champignons
- 1 Karotte
- 150 g Knollensellerie
- 1 Knoblauchzehe
- 1 rote Zwiebel
- ca. 400 g Pasta nach deiner Wahl
- 400 g Tomaten aus Dose/Glas passiert (oder stückig)
- ca. 300 ml Gemüsebrühe
- ca. 1-2 EL Sojasoße
- Parmesan nach Geschmack
- Olivenöl zum Anbraten und Abschmecken
- ca. 30 g Butter
Gewürze
- Salz/Pfeffer nach Geschmack
- 1 TL Thymian
- 1 TL Oregano
- 1 Lorbeerblatt
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
Zubereitung
- Am besten und einfachsten klappt das, wenn du eine Küchenmaschine hast, die dir die Zutaten jetzt klein hackt. Ich hab jede Zutat einzeln klein geschreddert, damit ich bessere Kontrolle hatte, wie klein sie werden – denn gerade die Champignons wollen wir auf nicht matschig, sondern stückig. Wir müssen also darauf achten, dass die nur stoßweise in der Küchenmaschine bearbeitet werden.
- Also wir starten mit Zwiebel und Knoblauch schälen – auch der Sellerie wird geschält. Karotte brauchst du nicht schälen. Dieses Gemüse dann ganz klein schneiden, oder eben in der Küchenmaschine klein hacken. Dann aus der Maschine raus und beiseite stellen. Dann Walnüsse fein hacken – stoßweise, damit kein Pulver entsteht.
- Pilze, ebenfalls im Food Prozessor fein hacken – größte Vorsicht, dass die groß genug bleiben, für eine Fleischähnliche Konsistenz später. Gerne kannst du auch sämtliche Zutaten mit dem Messer schneiden.
- Einen Topf, oder Pfanne, mit Olivenöl erhitzen. Gehackte Pilze dazugeben, und für 5 Minuten scharf anbraten. → Das komplette Wasser der Pilze sollte dann verdunstet sein. Pilze dann aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
- Zwiebel, Knoblauch, Karotte, und Sellerie, sowie Walnüsse für 3 Minuten ebenfalls in der Pfanne andünsten, dann Tomatenmark, Paprikapulver und eine großzügig Salz dazu geben. Mit Gemüsebrühe und passierten Tomaten ablöschen. Thymian, Oregano und Lorbeerblatt dazugeben, dann für circa 20 Minuten köcheln lassen.
- In der Zwischenzeit, Nudeln in kochendem Salzwasser al dente kochen. Etwas Nudel-Kochwasser zurückbehalten und Nudeln über einem Sieb abgießen.
- Wenn Karotten und Sellerie gar sind, kommen die Pilze ebenfalls in den Topf zur Tomatensoße zurück und alles wird kräftig abgeschmeckt – jetzt bitte nicht die Sojasoße weglassen, die gibt dem ganzen den nötigen Bums :-) Ebenfalls nicht fehlen sollte entweder ein kräftiger Schuss Olivenöl und/oder ein Stück Butter.
- Gekochte Nudeln zur Bolognese geben und gut mischen. Bei Bedarf etwas beiseitegestelltes Nudel-Kochwasser beigeben.
- Mit Salz & Pfeffer abschmecken und mit Parmesan servieren! Guten Apetiiiiiiit!
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
In Italien gibt man die Nudeln IMMER in die Soße, damit sie einfach schon den Geschmack aufnehmen und alles wunderbar harmonisch ist. Kinder mögen das aber meistens nicht - also handeln wir ganz un-italienisch und geben die Nudeln unserer Kinder NICHT in die Soße, sondern stellen sie separat auf den Teller mit Soße als Dipmöglichkeit.
Tipps und Tricks
Lieber ohne Pilze?
Wenn ich dich nicht von den Champignons überzeugen kann, dann empfehle ich dir das Sojahack vom DM wirklich sehr und finde, es ist eine super tolle Abwechslung und Alternative zum Fleisch! Hierfür benötigst du etwa 150 g vom Sojahack und lässt es dann mit heißer Gemüsebrühe aufquellen (Genaue Beschreibung findest du eh auf der Packung).
Das Sojahack, kannst du dann wie das gewöhnliche Hackfleisch einfach genauso anbraten und weiter verarbeiten. Probiere es gern mal aus. Übrigens: Ich hab auch schonmal Sonnenblumenhack im Biomarkt gekauft, das ist auch lecker. Die Walnüsse kannst du ja trotzdem dazu machen und das Gemüse natürlich auch.
Das perfekte Gericht zum Vorbereiten und Aufwärmen:
Du könntest die Nudeln vorkochen, dann würde ich aber etwas Öl darüber träufeln, damit nichts zusammen klebt. Auch die Soße kannst du vorkochen und dann einfach wieder aufwärmen. Dass man Gerichte mit Pilzen nicht aufwärmen soll, stammt aus alten Zeiten, wo es keine Kühlschränke gab. Also Soße und/oder ganzes Gericht immer schön in den Kühlschrank stellen zum Aufbewahren. Länger als 3 Tage würde ich allerdings nicht davon essen.
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Lässt sie sich sogar sehr gut! Hierfür alles portionsweise einfrieren und dann einfach im Topf, auf niedriger Hitze auftauen/erwärmen lassen.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 25.02.2024