


Pasta alla Norma-es lebe die Aubergine!
Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
- Gesamtzeit
- 35 Min.
- Aktiv
- 15 Min.
Zutaten
4 Portionen
Die Quelle rechnet mit 4 Personen.
- 2 Auberginen
- 1 große , rote Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 4 leckere , reife Tomaten
- Handvoll frischer Basilikum
- 300 g passierte Tomaten
- ca. 400 g Nudeln deiner Wahl
- 50 g Parmesan
- Olivenöl zum Anbraten (ist dir nicht wohl dabei, kannst du auch jedes andere nehmen. In der italienischen Küche brät und frittiert man seit jeher alles mit bestem Olivenöl - aber ich tu mir auch manchmal schwer mein bestes dafür zu nehmen :-))
- ca. 350 g Rinderhackfleisch
Gewürze
- Salz/Pfeffer
Zubereitung
- Los geht's! 😊 Zuerst stellst du einen großen Topf mit Salzwasser auf und bringst ihn zum Kochen. Das Wasser brauchst du später für die Nudeln. Wenn es sprudelnd kocht, gibst du die Nudeln hinein. Du brauchst später etwas vom Nudelwasser fürs Soßenzubereiten!
- Nun stellst du eine große Pfanne auf den Herd und erhitzt sie ordentlich. Gib ungefähr einen Esslöffel Olivenöl hinein. Wenn das Öl heiß ist, kommt das Hackfleisch hinein und wird scharf angebraten – so lecker! Während das Hackfleisch brutzelt, schneidest du die Zwiebel und die Knoblauchzehe in feine Würfel. Auch die Aubergine darf nicht fehlen – schneide sie in circa einen Zentimeter große Würfel wie du es im Video siehst.
- Sobald das Hackfleisch schön gebräunt und von allen Seiten angebraten ist, nimmst du es aus der Pfanne – inklusive dem köstlichen Fleischsaft! Füge jetzt weiteres Olivenöl in die Pfanne hinzu und erhitze es. Schau mal im Video wie viel ich verwende - die Aubergine braucht das und freut sich :-) Wichtig: Das Öl muss wirklich heiß sein, sonst saugen die Auberginen das Öl sofort auf. Wenn die Würfel reinkommen, sollte alles gleich ordentlich brutzeln! Lass sie etwa 10 Minuten braten, bis sie von allen Seiten schön angebraten sind. Das gibt der Aubergine eine wunderbare, cremige Konsistenz – herrlich! Achte darauf, dass sie nicht zu dunkel werden. Sie sollten auf mittlerer Hitze brutzeln, das sieht man auch gut im Video.
- Jetzt schneidest du die Tomaten in Würfel (übrigens – die Frage, ob man den Tomatenstrunk essen darf oder nicht, beantworten wir in unseren Tipps weiter unten 😉).
- Wenn die Auberginen fertig sind, gibst du die Zwiebel- und Knoblauchwürfel sowie das Hackfleisch zurück in die Pfanne und brätst alles zusammen für etwa 3 Minuten. In dieser Zeit kannst du schon mal den Parmesan reiben – lecker!
- Nach drei Minuten kommen die Tomatenwürfel, die passierten Tomaten und drei Schöpflöffel vom Nudelwasser dazu. Alles schon aufblubbern lassen. Jetzt werden auch die abgegossenen Nudeln in die Pfanne gegeben sowie der Parmesan. Dazu solltest du die Hitze ausschalten oder die Pfanne vom Herd nehmen.
- Durch das gesalzene Nudelwasser und den Parmesan hat die Soße schon einen tollen Geschmack, aber wahrscheinlich möchtest du noch etwas Salz und Pfeffer hinzufügen, um alles perfekt abzuschmecken!
- Dein leckeres Gericht ist fertig, wenn alles gut vermischt und die Aromen eingezogen sind. Ich gebe über jedes italienische oder mediterrane Gericht gerne einen guten Schuss von meinem besten Olivenöl – das ist ein Muss! 😊 Zum Schluss schneide frischen Basilikum in feine Streifen und streue ihn großzügig darüber.
- Ich wünsche dir einen wunderbaren Appetit – lass es dir schmecken! 🍝💚
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Wenn du dir nicht sicher bist, ob dein Kind die Soße mit den Stücken essen möchte - einfach die Kinderportion pürieren und du kannst deine Nudeln essen wie du magst :-)
Tipps und Tricks
Die Geschichte der Aubergine - und warum sie so unbekannt und teils unbeliebt ist
Aubergine - Eine wunderbar gesunde Beere - voller Myten und Unwahrheiten.
Die Aubergine (auch Eierfrucht genannt) ist besonders reich an Antioxidantien.
In China wurde sie schon vor Jahrtausenden angebaut. Von dort aus gelangte die schöne Frucht, die botanisch eine Beere ist, nach Indien und Persien. Die Araber brachten sie im 7. Jahrhundert nach Spanien – und lange waren die Spanier die einzigen, die auf europäischem Boden die Aubergine genossen haben.
Denn im übrigen Mittelmeerraum reagierten die Menschen auf das fremdartige Gemüse mit großem Argwohn und bauten die dunkelviolett gefärbte Aubergine bis ins Spätmittelalter hauptsächlich als Zierpflanze an.
Dabei galt es als besonders verdächtig, dass sich das Fruchtfleisch nach dem Anschneiden schwarz färbte. Dies geschieht übrigens, weil durch den Kontakt mit Sauerstoff Stoffe entstehen, welche die verletzte Frucht vor krankmachenden Mikroorganismen schützen.
Kein Wunder, dass sich in der damaligen Zeit bald alle möglichen dunklen Geschichten um das Nachtschattengewächs rankten. So war man etwa der festen Überzeugung, dass die Araber diese Frucht nach Europa gebracht hätten, um die Christen zu vergiften und dass die Aubergine zu allerlei Krankheiten wie Epilepsie und Hysterie führe.
Dies erklärt auch, warum die Araber die Frucht al-badingian, also Teufelsei nannten, woraus später der französische Begriff Aubergine entstand. In Italien gaben sie ihr hingegen den Namen Melanzana, was ungesunde Frucht bedeutet, und in Deutschland hieß die Aubergine einst Doll Opffel (Tollapfel).
Erst im Laufe der Zeit wurde den Europäern klar, dass nur die grünen Teile der Aubergine, die Blüten und die unreifen Früchte giftig sind, während reife Auberginen problemlos gegessen werden können. Solanin gehört zu den Alkaloiden und dient den Pflanzen als Fraßschutz, um sich also gegen Insekten zu schützen.
Auf den Menschen bezogen, handelt es sich aber um einen vergleichsweise schwachen Giftstoff, da dessen Bioverfügbarkeit gering ist. Solanin führt zwar auch bei einer geringen Dosis zu Magen-Darm-Problemen, doch der Gehalt in reifen Auberginen ist dennoch zu klein und birgt daher keinerlei Risiken. Außerdem ist der Solaningehalt in Auberginen heute viel geringer als früher, sodass diese sogar roh gegessen werden können, auch wenn sie in dieser Form nicht besonders gut schmecken.
Lässt sich das Gericht aufwärmen?
Ohne Probleme ja! Jetzt wo es so heiß ist, würde ich immer alles in Kühlschrank stellen, aber ein paar Stunden draußen macht der Pfanne auch nix!
Und einfrieren?
Klar! Ich würde das immer als kleine Portionen einfrieren und ohne Nudeln - das ist dann eine super Portion und wird ganz schnell auftauen!
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 14.05.2024, zuletzt überarbeitet 07.09.2024
In Vorlagen:
Mo 01.09.2025