


Knusprige Flammkuchen- Pasta-Pizza
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Noch nie gekocht
Gestern gab’s cremige Flammkuchen-Nudeln – und heute machen wir aus den Resten einfach ein komplett neues Gericht. Über Nacht sind die Nudeln schön fest geworden und genau das nutzen wir jetzt als unseren Pizzaboden. Obendrauf kommt Gemüse nach Lust, Laune und Kühlschrankinhalt. ⏱️ Zeit
- Gesamtzeit
- 40 Min.
- Vorbereitung
- 10 Min.
- Backzeit
- 30 Min.
vegetarischglutenfrei möglicheinfrierbar
Zutaten
4 Portionen
Die Quelle rechnet mit 4 Personen.
Flammkuchen-Nudeln vom Vortag
ca. 300–400 g Gemüse nach Wahl, zum Beispiel
- Tomaten
- Zucchini
- Paprika
- Brokkoli
- Champignons
- Erbsen
- Spinat
- rote Zwiebeln
- etwas geriebener Käse nach Geschmack
- optional etwas Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
Zubereitung
- Ofen vorheizen 🔥Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Unser Nudelboden Hol die Flammkuchen-Nudeln vom Vortag aus dem Kühlschrank. Genau jetzt merkst du, warum wir gestern nichts mehr verdünnt haben: Die Nudeln haben über Nacht Flüssigkeit aufgenommen und die ganze Masse ist schön fest geworden. Belege ein Backblech großzügig mit Backpapier. Ab aufs Blech Verteile die kalten Nudeln auf dem Backpapier und drücke bzw. streiche sie zu einem möglichst gleichmäßigen, flachen Pizzaboden. 💚 Nicht zu dick machen: Je dünner du die Masse verteilst, desto besser kann sie an den Rändern und von unten knusprig werden. Erst einmal ohne Belag backen Jetzt kommt der Nudelboden erst einmal alleine in den Ofen. Backe ihn ungefähr 15–20 Minuten, bis du siehst, dass die Oberfläche trockener wird und die Ränder anfangen, schön knusprig zu werden. Das ist wichtig: Würden wir sofort Tomaten und anderes Gemüse darauflegen, bringen wir wieder jede Menge Flüssigkeit auf unseren Boden. Kühlschrank auf – und jetzt wird belegt 😄 Währenddessen schaust du, welches Gemüse noch wegmuss. Tomaten in Scheiben, Zucchini dünn schneiden, ein paar Brokkoliröschen klein machen, übrige Erbsen drauf, Paprika, Pilze, Spinat – hier gibt es wirklich kein richtig oder falsch. Insgesamt reichen ungefähr 300–400 g Gemüse. Pizza belegen 🍕 Hol den vorgebackenen Nudelboden aus dem Ofen und verteile dein Gemüse darauf. Nach Wunsch noch etwas geriebenen Käse darüberstreuen, mit etwas Salz und Pfeffer würzen und eventuell einen kleinen Schuss Olivenöl darübergeben. Noch einmal ab in den Ofen Jetzt noch einmal ungefähr 10–15 Minuten backen, bis das Gemüse gar und der Käse schön geschmolzen ist. Dann herausnehmen, kurz stehen lassen und einfach wie eine Pizza in Stücke schneiden. Fertig! 😍
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Hier würde ich die Kinder tatsächlich selbst belegen lassen. 💚
Stell einfach ein paar kleine Schälchen mit dem Gemüse hin, das sowieso da ist, und jeder darf sich einen Bereich des Nudelbodens aussuchen.
Und wenn auf dem Kinderstück heute nur Tomaten und Käse landen: auch wunderbar. Es muss nicht jeder Quadratzentimeter Pizza mit sieben Gemüsesorten bedeckt sein. 😄
Tipps und Tricks
🥦 Resteverwertung: Bitte nicht extra Paprika, Brokkoli, Tomaten, Zucchini und Champignons kaufen. Das Gericht ist ausdrücklich dafür da, das zu verwenden, was sowieso noch da ist.
💧 Wasserreiches Gemüse: Tomaten, Zucchini und Champignons lieber dünn schneiden und nicht zu viel davon verwenden. Sonst geben sie beim Backen viel Wasser ab und unser schöner Boden wird wieder weich.
❄️ Tiefkühlgemüse: Erbsen oder kleine Brokkoliröschen funktionieren ebenfalls. Sehr wasserreiches TK-Gemüse vorher etwas antauen und überschüssige Flüssigkeit abgießen.
🌾 Glutenfrei: Wenn du gestern glutenfreie Nudeln verwendet hast, ist natürlich auch deine Nudel-Pizza glutenfrei.
🔥 Knusprigkeit: Jeder Ofen und vor allem jede Restemenge ist anders. Deshalb ist die Zeit nur eine Orientierung. Schau auf deinen Nudelboden und nicht ausschließlich auf die Uhr. Wenn er nach 20 Minuten noch sehr weich aussieht, gib ihm einfach noch ein paar Minuten, bevor der Belag draufkommt. 💚
Was steckt drin
🍅 Tomaten liefern besonders viel Lycopin, einen sekundären Pflanzenstoff aus der Familie der Carotinoide. Spannend: Durch Erhitzen wird Lycopin für unseren Körper sogar besser verfügbar. Außerdem bringen Tomaten Vitamin C und Kalium mit.
🥦 Brokkoli ist einer unserer kleinen Gemüsehelden. 💚 Er enthält Glucosinolate, aus denen unter anderem Sulforaphan entstehen kann. Dazu kommen Vitamin C, Folat und Ballaststoffe – gut für Darm und unsere Zellen.
🫑 Paprika ist eine richtig tolle Vitamin-C-Quelle. Vitamin C unterstützt unser Immunsystem und hilft dem Körper außerdem dabei, Eisen aus pflanzlichen Lebensmitteln besser aufzunehmen. Gerade rote Paprika bringt zusätzlich viele Carotinoide mit. ❤️
🥒 Zucchini liefert Ballaststoffe, Kalium und verschiedene Pflanzenstoffe und besteht gleichzeitig zu einem großen Teil aus Wasser. Sie ist mild und deshalb perfekt, wenn Kinder Gemüse geschmacklich erst kennenlernen.
🍄 Champignons bringen unter anderem B-Vitamine, Kalium und etwas Eiweiß mit. Pilze sind außerdem etwas ganz Besonderes, weil sie weder Pflanze noch Tier sind – sondern ihr ganz eigenes Reich bilden. 🍄
🥬 Spinat liefert unter anderem Folat, Vitamin K, Carotinoide und Magnesium. Und ja – auch Eisen steckt drin. 😉 Nur eben nicht in den sagenhaften Mengen, die man Spinat früher einmal zugeschrieben hat.
🧅 Rote Zwiebeln bringen zusätzlich Anthocyane und Quercetin mit – zwei Gruppen spannender sekundärer Pflanzenstoffe. Und genau deshalb greife ich so gerne zur roten Variante. 💜
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 30.07.2026, zuletzt überarbeitet 16.08.2026
In Vorlagen:
Di 18.08.2026