


Kartoffelsuppe :-)
Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Kartoffeln und Wurzelgemüse bringen Kalium, Ballaststoffe und Pflanzenstoffe mit – weiße Bohnen machen unsere Suppe zusätzlich cremig und liefern pflanzliches Eiweiß und Eisen.
- Gesamtzeit
- 40 Min.
- Vorbereitung
- 15 Min.
- Kochzeit
- 25 Min.
vegetarischvorkochbar
Zutaten
4 Portionen
Die Quelle rechnet mit 4 Personen.
- 800 g mehligkochende Kartoffeln
- 2 Karotten
- 1 Stange Lauch
- 100 g Knollensellerie
- 1 große Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Dose
weiße Bohnenca. 240 g Abtropfgewicht
- ca. 1 l Gemüsebrühe
- 150 ml
Sahneoder pflanzliche Alternative
- 20 g
Butteralternativ 1 EL Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
- Muskatnuss
- optional etwas frische Petersilie
Zubereitung
- Erst einmal ordentlich Gemüse in den TopfSchäle die Kartoffeln, Karotten, Zwiebel, Knoblauch und den Knollensellerie. Schneide Kartoffeln, Karotten und Sellerie in kleine Würfel. Zwiebel und Knoblauch werden ebenfalls klein geschnitten. Den Lauch längs aufschneiden, gründlich waschen – zwischen seinen Schichten versteckt sich nämlich gerne Erde – und anschließend in feine Ringe schneiden. Lass die Butter in einem großen Topf schmelzen und gib zuerst Zwiebel, Karotten, Sellerie und Lauch hinein. Brate das Gemüse einige Minuten an. Es darf ruhig ein bisschen Farbe bekommen – Röstaromen bringen uns Geschmack in die Suppe, ohne dass wir dafür irgendwelche Fertigpäckchen brauchen. Den Knoblauch gibst du erst gegen Ende kurz dazu, damit er nicht verbrennt.
- Kartoffeln rein und Suppe kochenGib jetzt die Kartoffelwürfel dazu und gieße alles mit etwa 1 Liter Gemüsebrühe auf. Deckel drauf und ungefähr 15–20 Minuten leicht köcheln lassen, bis Kartoffeln und Gemüse schön weich sind. Währenddessen gibst du die weißen Bohnen in ein Sieb, spülst sie gründlich unter fließendem Wasser ab und lässt sie abtropfen. Wenn die Kartoffeln fast weich sind, kommen die Bohnen mit in den Topf. Lass alles noch ein paar Minuten gemeinsam heiß werden.
- Der Cremigkeits-TrickUnd jetzt machen wir aus unserer Gemüsesuppe eine richtig schöne cremige Kartoffelsuppe – ohne alles zu Brei zu pürieren. Nimm ungefähr ein Drittel bis die Hälfte der Suppe aus dem Topf. Achte darauf, dass dabei auch ordentlich weiße Bohnen mitkommen. Mixe diesen Teil wirklich schön fein und cremig. Anschließend kommt die pürierte Suppe zurück zu den Kartoffel- und Gemüsestückchen in den Topf. Einmal umrühren – und du wirst sofort sehen, wie schön sämig die Suppe dadurch wird. Natürlich kannst du auch alles pürieren - steht auch so beim Kinderteller!
- Sahne dazu und abschmeckenGib zum Schluss etwa 150 ml Sahne dazu. Lass die Suppe noch einmal heiß werden und schau, ob dir die Konsistenz gefällt. Zu dick? Dann einfach noch etwas Gemüsebrühe oder Wasser dazu. Jetzt mit Salz, Pfeffer und einer ordentlichen Prise Muskatnuss abschmecken. Wer mag, gibt beim Servieren noch etwas frisch gehackte Petersilie darüber. Fertig!
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Selbst entscheiden, wie cremig: Manche Kinder lieben komplett pürierte Suppen, andere möchten erkennen können, was darin schwimmt. Du kannst deshalb vor dem Zusammenführen einfach eine Portion komplett fein pürieren.
Einzelne Kartoffeln retten: Wenn Suppe gerade schwierig ist, kannst du vor dem Pürieren ein paar gegarte Kartoffel- und Karottenstücke herausnehmen und separat auf den Kinderteller legen.
Bohnen dürfen bekannt sein: Auch wenn wir einen Teil davon pürieren, müssen wir sie nicht heimlich verstecken. Zeig ruhig, dass weiße Bohnen in der Suppe sind und sie mit so schön cremig machen.
Toppings selbst wählen: Ein bisschen Petersilie, ein kleiner Klecks Sahne oder einfach gar nichts – jeder darf seine Suppe am Tisch so fertig machen, wie sie ihm schmeckt.
Tipps und Tricks
🫘 Bohnen aus dem Glas: Wenn du die Wahl hast, kannst du weiße Bohnen wunderbar im Glas kaufen. Zutaten wie Bohnen, Wasser und eventuell Salz reichen vollkommen aus. Vor dem Verwenden einfach gründlich abspülen.
🥔 Mehligkochende Kartoffeln sind hier perfekt: Sie zerfallen leichter und geben Stärke an die Suppe ab. Genau das hilft uns dabei, diese richtig schöne sämige Konsistenz zu bekommen.
🌀 Nicht alles pürieren: Wenn du nur etwa ein Drittel bis die Hälfte pürierst, bekommst du beides: eine cremige Grundlage und trotzdem noch Kartoffel- und Gemüsestückchen zum Kauen.
🔥 Gemüse zuerst anbraten: Zwiebel, Karotte, Sellerie und Lauch dürfen am Anfang ruhig etwas Farbe bekommen. Die dabei entstehenden Röstaromen geben einer simplen Gemüsesuppe richtig viel Geschmack.
🧄 Knoblauch später dazu: Zwiebeln und Wurzelgemüse vertragen beim Anbraten etwas mehr Zeit. Knoblauch wird dagegen schnell dunkel und bitter – deshalb kommt er bei uns erst gegen Ende des Anbratens hinein.
🥛 Sahne ist kein Muss: Durch Kartoffeln und pürierte weiße Bohnen ist die Suppe ohnehin schon cremig. Du kannst die Sahne reduzieren, durch eine pflanzliche Alternative ersetzen oder sogar ganz weglassen.
🌿 Vegetarisch: Ist sie sowieso. :-)
🌾 Glutenfrei: Die Suppe ist von ihren Grundzutaten her glutenfrei. Achte lediglich darauf, dass deine Gemüsebrühe entsprechend gekennzeichnet ist.
🥣 Perfekt zum Vorbereiten: Kartoffeln und Bohnen binden beim Stehen weiter Flüssigkeit. Ist die Suppe am nächsten Tag deutlich dicker geworden, einfach beim Erwärmen etwas Wasser oder Gemüsebrühe dazugeben.
Was steckt drin
🥔 Kartoffeln
Kartoffeln liefern besonders viel Kalium, das unser Körper unter anderem für Muskeln, Nerven und die Regulation des Blutdrucks braucht. Außerdem bringen sie Vitamin C und sättigende Stärke mit.
🫘 Weiße Bohnen
Weiße Bohnen sind hier unsere kleine Geheimwaffe: Sie machen die pürierte Suppe wunderbar cremig und bringen gleichzeitig pflanzliches Eiweiß, jede Menge Ballaststoffe, Folat, Magnesium, Kalium und Eisen mit.
🥕 Karotten
Karotten liefern besonders viel Beta-Carotin. Unser Körper kann daraus Vitamin A herstellen – wichtig unter anderem für Augen, Haut und Immunsystem.
🥬 Knollensellerie
Knollensellerie liefert Ballaststoffe, Kalium und verschiedene Pflanzenstoffe. Gleichzeitig bringt er einen wunderbar würzigen Eigengeschmack in Suppen und Eintöpfe.
🧅 Zwiebel & Lauch
Beide gehören zur Familie der Lauchgewächse und liefern verschiedene schwefelhaltige Pflanzenstoffe. Lauch bringt außerdem unter anderem Folat und Vitamin K mit.
🧄 Knoblauch
Wird Knoblauch geschnitten oder zerdrückt, können aus seinen schwefelhaltigen Verbindungen Stoffe wie Allicin entstehen. Deshalb darf der geschnittene Knoblauch ruhig ein paar Minuten liegen, bevor er in den Topf kommt.