


Hühnchen Frikassee Steffi Style
Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Hähnchen liefert hochwertiges Eiweiß, während Kürbis, Zucchini und Erbsen ordentlich Gemüse, Ballaststoffe und Pflanzenstoffe in unser cremiges Frikassee bringen.
- Gesamtzeit
- 40 Min.
- Vorbereitung
- 15 Min.
- Kochzeit
- 25 Min.
glutenfrei möglich
Zutaten
4 Portionen
Die Quelle rechnet mit 4 Personen.
- ca. 400 g Hähnchenbrust
- 400 g Hokkaido-Kürbis
- 1 Zucchini (besonders schön ist eine gelbe)
- 1 rote Zwiebel
- 100 g TK-Erbsen
- 60 g Butter
- 2 EL
Mehlglutenfrei: Kichererbsenmehl
- ca. 400-500 ml warmes Salzwasser oder Gemüsebrühe
- ca. 100 ml
Sahne oder Milchalternativ pflanzliche Sahne/Milch oder einfach etwas von der Flüssigkeit aus dem Topf
- Salz
- Pfeffer
Beilage nach Wahl: Reis, Nudeln, Kartoffeln oder was ihr gerne mögt
- (bei Bedarf glutenfrei)
Zubereitung
- Beilage starten und ordentlich Röstaromen machenBereite als Erstes deine Beilage nach Packungsangabe zu – denn Reis, Nudeln oder Kartoffeln brauchen wahrscheinlich länger als unser Frikassee. Schneide die Hähnchenbrust und den Kürbis in mundgerechte Würfel. Die rote Zwiebel wird ebenfalls klein gewürfelt. Erhitze einen großen Topf oder eine tiefe Pfanne und brate zuerst Hähnchen und Zwiebel ordentlich an, bis sie etwas Farbe bekommen. Das ist übrigens ganz bewusst anders als beim klassischen Hühnerfrikassee: Dort wird häufig bereits gekochtes Hühnerfleisch verwendet. Ich möchte hier aber unbedingt die Röstaromen vom angebratenen Fleisch und der Zwiebel mitnehmen – denn genau die bringen uns richtig Geschmack in die Soße.
- Direkt im Topf unsere cremige Soße bauenSchiebe Hähnchen und Zwiebeln etwas an den Rand und lass in der freien Mitte 60 g Butter schmelzen. Gib 2 EL Mehl direkt in die geschmolzene Butter und verrühre beides gründlich miteinander. Jetzt nach und nach etwa 400–500 ml warmes Salzwasser oder Gemüsebrühe dazugießen und dabei direkt kräftig rühren, damit keine Mehlklümpchen entstehen. Im klassischen Frikassee würde hier häufig Hühnerbrühe verwendet. Wir machen es unkompliziert: Salzwasser oder Gemüsebrühe funktioniert wunderbar. Gib jetzt auch die Kürbiswürfel hinein und lass die Soße langsam wieder aufkochen.
- Die Zucchini gart einfach obenaufSchneide die Zucchini in etwa 1 cm dicke Scheiben. Leg die Scheiben einfach oben auf die Soße und lass alles bei sanfter Hitze ungefähr 10 Minuten garen. Nach etwa 5 Minuten wendest du die Zucchinischeiben einmal. Wenn du eine gelbe Zucchini bekommst: unbedingt ausprobieren! Die Farbe passt hier wunderschön zur hellen Soße. Bei einer grünen Zucchini wird unsere pürierte Soße später natürlich etwas grünlich. Wenn du das nicht möchtest, kannst du sie vorher einfach schälen.
- Jetzt kommt der Steffi-Trick :-)Nach insgesamt ungefähr 10 Minuten nimmst du die gegarten Zucchinischeiben wieder aus dem Topf und gibst sie in einen leistungsstarken Mixer. Dazu kommen etwa 100 ml Sahne oder Milch. Du möchtest keine Sahne verwenden? Dann kannst du genauso gut pflanzliche Sahne oder Milch nehmen – oder einfach etwas von der Flüssigkeit aus deinem Frikassee. Jetzt wirklich gaaaanz fein mixen. Nicht nach 20 Sekunden aufhören. Lass den Mixer ruhig länger als eine Minute arbeiten, damit aus der Zucchini eine richtig feine, glatte Creme wird. Diese Zucchinicreme kommt anschließend zurück in den Topf und wird untergerührt. So bekommen wir eine wunderbar cremige Soße und gleichzeitig noch einmal eine ganze Zucchini ins Essen.
- Erbsen ganz zum SchlussJetzt kommen die 100 g TK-Erbsen hinein. Die brauchen nicht lange und dürfen deshalb wirklich erst ganz zum Schluss ins Frikassee. Kurz heiß werden lassen und anschließend alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zusammen mit deiner gewählten Beilage servieren – fertig!
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Soße richtig fein mixen: Gerade wenn Zucchinistückchen schwierig sind, lohnt sich hier das lange Mixen. Die Zucchini wird wirklich Bestandteil der cremigen Soße.
Trotzdem sagen, was drin ist: Wir verstecken die Zucchini nicht. Auch wenn sie nicht mehr sichtbar ist, dürfen Kinder wissen, dass genau sie unsere Soße so schön cremig macht.
Beilage getrennt lassen: Reis, Nudeln oder Kartoffeln können einfach neben dem Frikassee liegen. Wer möchte, mischt selbst.
Erbsen erst auf dem Teller kennenlernen: Wenn Erbsen gerade schwierig sind, kannst du einen Teil des Frikassees abnehmen, bevor sie hineinkommen. Ein paar Erbsen dürfen trotzdem separat mit auf den Teller.
Tipps und Tricks
🔥 Anbraten ist hier ausdrücklich erwünscht: Klassisches Hühnerfrikassee wird häufig aus gekochtem Huhn hergestellt und bleibt deshalb sehr hell. Wir braten Hähnchen und Zwiebeln bewusst an, weil wir die entstehenden Röstaromen für mehr Geschmack haben möchten.
🥄 Keine Angst vor der Mehlschwitze: Butter schmelzen, Mehl hineinrühren und anschließend die Flüssigkeit nach und nach unter kräftigem Rühren dazugeben. So bekommst du eine glatte Soße ohne Klümpchen.
🥒 Gelbe Zucchini ist perfekt: Geschmacklich funktioniert die grüne genauso gut. Die gelbe Zucchini erhält uns aber die schöne helle Farbe der Soße. Grüne Zucchini kannst du schälen, wenn du keinen Grünstich möchtest.
🌀 Wirklich lange mixen: Für eine samtige Soße braucht der Mixer Zeit. Die Zucchini mindestens eine Minute richtig fein zu mixen, macht einen erstaunlichen Unterschied.
🫛 Erbsen erst ganz zum Schluss: TK-Erbsen sind bereits blanchiert und brauchen nur wenige Minuten. Wir müssen sie nicht 20 Minuten im Frikassee zerkochen.
🌾 Glutenfrei: Für die kleine Mehlschwitze kannst du wunderbar Kichererbsenmehl verwenden. Denk außerdem daran, eine glutenfreie Beilage und gegebenenfalls eine entsprechend gekennzeichnete Gemüsebrühe zu wählen.
🥛 Sahne ist kein Muss: Milch, pflanzliche Sahne oder einfach etwas Flüssigkeit aus dem Frikassee funktioniert beim Mixen der Zucchini ebenfalls. Die Zucchini selbst bringt bereits richtig viel Cremigkeit mit.
Was steckt drin
🍗 Hähnchen
Hähnchen liefert hochwertiges Eiweiß mit allen essenziellen Aminosäuren. Dazu kommen unter anderem B-Vitamine. Eiweiß brauchen wir nicht nur für Muskeln – auch Enzyme, Hormone und Teile unseres Immunsystems bestehen aus Proteinen.
🎃 Kürbis
Hokkaido bringt mit seiner kräftig orangefarbenen Farbe ordentlich Beta-Carotin mit. Daraus kann unser Körper Vitamin A herstellen, das unter anderem für Augen, Haut und Immunsystem gebraucht wird.
🥒 Zucchini
Eine ganze Zucchini verschwindet bei uns in der cremigen Soße. Sie liefert unter anderem Kalium, Vitamin C, Folat und verschiedene Pflanzenstoffe – und sorgt gleichzeitig für Volumen und Cremigkeit.
🫛 Erbsen
Erbsen sind kleine Hülsenfrüchte und deshalb besonders spannend: Sie bringen pflanzliches Eiweiß und Ballaststoffe mit und liefern unter anderem Folat.
🧅 Rote Zwiebel
Rote Zwiebeln enthalten schwefelhaltige Pflanzenstoffe und Polyphenole wie Quercetin. Ihre rote bis violette Farbe verdanken sie außerdem Anthocyanen.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 28.08.2026, zuletzt überarbeitet 20.09.2026
In Vorlagen:
Di 22.09.2026