Hachis Parmentier - Hackfleisch-Kartoffelpüree mit super viel Gemüse!

Hachis Parmentier - Hackfleisch-Kartoffelpüree mit super viel Gemüse!

Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Gesamtzeit
45 Min.
Aktiv
25 Min.
einfrierbarvorkochbarFleischgerichte
Zutaten
4 Portionen

Die Quelle rechnet mit 4 Personen.

  • 350 g Rinderhackfleisch
  • 1 große Karotte
  • 1 Zucchini
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Paprika
  • 1 rote Zwiebel
  • 150 g Sellerie (gerne Stangensellerie, ansonsten Knolle)
  • ca. 800 g mehligkochende Kartoffeln
  • ca. 200 ml Milch und etwas Butter (oder einfach 200 ml Sahne - so mache ich das)
  • ca. 80 g Käse zum Überbacken - Gouda, Mozzarella, oder Cheddar (Achtung Cheddar ist oft gelb eingefärbt - Zutatenliste)
  • etwas Tomatenmark

Gewürze

  • Salz/Pfeffer
  • ½ TL geräuchertes Paprikapulver
  • Messerspitze Muskatnuss
Zubereitung
  1. Für das Kartoffelpüree mehlige Kartoffeln schälen, etwas klein schneiden und in so wenig Salzwasser wie möglich, weich kochen. Dann die weichen Kartoffeln abgießen, mit erwärmter Milch (oder Sahne) und/oder einem guten Stück Butter zu einem cremigen, aber nicht zu flüssigen Püree zerdrücken. Ich hab das einfach mit einer Gabel schnell gemacht. Mit Salz und Muskat abschmecken.
  2. Für die Hackfleischmasse die Zwiebel und Knoblauch schälen und mit dem kompletten anderem Gemüse klein schneiden. Das Hackfleisch wird aber als Erstes allein in der heißen Pfanne, mit etwas Öl angebraten, bis es krümelig ist, dann kommt das Gemüse dazu und wird ebenfalls mit angeschwitzt. Mit etwas Tomatenmark und ca. 100 ml Wasser aufgießen und kräftig mit Salz, geräuchertem Paprikapulver würzen. Ca. 10 Min. immer wieder rühren und braten – gerne Deckel darauf, wenn du hast. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Eine Auflaufform bereitstellen. Als Erstes die Hackfleischmasse in die Form geben, dann das Kartoffelpüree darüber geben. Entweder komplett, oder so wie ich als Tupfen (einfach in eine Spritztülle, oder wie ich im Gefrierbeutel mit Ecke weggeschnitten).
  4. Mit dem geriebenem Käse bedecken und etwa 20 Minuten überbacken. Wunderbaren Appetit!!
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Das gute ist - die Hackfleischpfanne und das Kartoffelpüree ist jeweils ja schon fertig und kommt nur zum Überbacken in Ofen. Heißt, du kannst einfach diese zwei Komponenten getrennt voneinander auf den Teller deines Kindes geben.
Tipps und Tricks
Lieber ohne Hackfleisch?
Machst du das komplette Rezept gleich, nur mit veganem Hackfleisch :-)
Hackfleisch - wie lange ist es wirklich haltbar?
Hackfleisch ist aufgrund seiner großen Oberfläche anfällig für Mikroorganismen. Es muss daher durchgängig kühl gelagert und schnell verarbeitet werden. Zu Hause angekommen, sollte frisches Hackfleisch sofort eingepackt in den Kühlschrank legen – und zwar auf die unterste Ablagefläche über dem Gemüsefach. Das ist die kälteste Stelle im Kühlschrank. Frisches Hackfleisch von der Fleischtheke sollte innerhalb von 24 Stunden verarbeitet werden. Abgepackte Ware aus dem Supermarkt ist oft unter Schutzgas verpackt und hält daher länger. Wie lange, darüber informiert das Verbrauchsdatum. Am besten ist, das Hackfleisch immer so schnell wie möglich nach dem Einkauf zu verarbeiten. Ich kaufe gerne mehr Hackfleisch und friere es dann portionsweise ein (meistens so 300-400 g Portionen) diese halten sich ungefähr 3-4 Monate im TK Fach. Denn auch hier gibt es kein uneingeschränkte Haltbarkeit.
Welches Fleisch nehmen?
Rind, Schwein, Geflügel? Geschmackssache. Ich bin Fan von Rind, oder Geflügel - wobei bei solchen Gerichten immer Rind von mir bevorzugt wird. Viel wichtiger als die Frage welches Tier - ist die Frage - woher kommt das Fleisch. Das Problem ist, dass wir seit Jahrzehnten Tiere so unterbringen und verpflegen, dass in deren Fleisch teils mehr Fett als Protein zu finden ist. Ich möchte jetzt gar nicht zu wissenschaftlich werden, aber leicht verständlich: Wenn die Kuh/das Schwein/das Huhn mit Kraftfutter, Mais (also „Fertignahrung“) gefüttert werden, wachsen sie sehr schnell und groß. Gleichzeitig haben sie keine Bewegung (Stallhaltung), das ist natürlich für die industrielle Verarbeitung von Tieren ein wichtiger Punkt. Die Tiere sind schneller „fertig“ und schneller schlag-bereit. Ihr Fleisch weist aber und dementsprechend einen höheren Fettanteil auf. Wenn jetzt in etwas von etwas mehr wird, wird hingegen von etwas anderem weniger drin sein. Der Fettanteil erhöht sich – der Proteinanteil sinkt. Man isst dann das Fleisch mit mehr Fett und weniger Protein. Mal vom Thema Tierwohl und Medikamenteneinsatz ganz abgesehen - hier soll es jetzt nur um die Fleischqualität im Zusammenhang zu Nährstoffen gehen. Fleisch von Tieren, die artgerecht gehalten und gefüttert werden (ich benutze gerne das Wort artgerecht und nicht Bio – denn es muss nicht Bio sein, wenn du einen Bauern kennst, der seine Tiere mit Gras (Kühe) füttert und seine Hühner mit Körnern/Essensresten etc. Aber selbstverständlich, wenn du keinen Bauern kennst – wird es schwierig, denn auch hierzulande füttern sehr viele Bauern ihren Tieren fertiges, gekauften Futter, weil sie gar keine Wiesen haben mit Gras drauf, weil die Wiesen ja bepflanzt sind mit Mais/Raps etc. Hier wird für die meisten von uns dann Bio die erste Wahl sein, denn die Tiere die beim Metzger des Vertrauens in der Theke liegen, sind zum größten Teil auch nicht natürlich mit Gras ernährt – bzw. man weiß es nicht/der Metzger weiß es nicht. Die Zeiten haben sich stark geändert. Nur weil Fleisch in der Theke vom Metzger liegt, heißt das noch lange nicht, dass es aus guter Haltung kommt und entsprechend hochwertig ist. Also zurück zum Thema. Werden Tiere artgerecht ernährt, dauert ihr Wachstum viel, viel länger (das Fleisch ist ja auch nicht umsonst teurer) und weist wesentlich weniger Fett auf (Gras ist eben kalorienärmer als Kraftfutter ;-) und wenn weniger Fett im Fleisch ist – dann erhöht sich der Proteingehalt wieder – bzw. in dem Fall erhöht er sich nicht, sondern er ist einfach von Grund auf höher. Also nochmal: für alle das Fleisch als eine Proteinquelle nutzen – das Fleisch von artgerecht ernährten Tieren ist Proteinreicher und im Gegenzug fettärmer als das von Tieren, die schnell und günstig ernährt werden. Das perfekte Gericht zum Vorbereiten und Aufwärmen: Tatsächlich sehr gut ja – wir haben den ganzen Tag davon gegessen! Vorbereiten kannst du das natürlich supergut, denn die Hackfleischpfanne kannst du machen und auch das Püree – zum Schluss zusammen in eine Form und nur noch überbacken! Perfekt!
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Portionsweise einfrieren geht. Sieht dann aber natürlich nicht mehr toll aus, nach dem Auftauen.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 14.05.2024