Grießknödel zum Niederknien

Grießknödel zum Niederknien

Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Gesamtzeit
40 Min.
Aktiv
30 Min.
Zutaten
4 Portionen

Die Quelle rechnet mit 4 Personen.

  • 300 g Grieß (Weichweizen, oder Dinkelgrieß)
  • 500 ml Milch (Pflanze, oder Kuh)
  • 50 g Butter
  • 1 Ei
  • Paniermehl zum Wälzen (Menge nach Geschmack)
  • 2-3 Äpfel (oder 2 Hände voll Zwetschgen)
  • Süßungsmittel nach Geschmack - bei uns war es wieder Xylit

Gewürze

  • ca. 1 TL ZImt
Zubereitung
  1. Die Milch in einem Topf erwärmen, bzw. leicht zum Köcheln bringen. 250 g Grieß einrieseln lassen und gleichzeitig einrühren, bis der Grießbrei richtig fest wird. Aufpassen, dass dir nichts am Topfboden anbrennt und den Grießbrei immer gut weiterrühren. Topf zur Seite stellen und 25 g von der Butter darin schmelzen lassen, sowie auch noch die restlichen 50 g Grieß einrühren. Das macht jetzt schon Muskeln, oder?
  2. Zu guter Letzt, kommt jetzt noch das Ei dazu und muss sehr schnell untergerührt werden, denn der Brei ist ja sehr heiß und es soll kein Rührei entstehen im Topf :-)
  3. Ist das Ei gut eingerührt, kannst du den Brei zur Seite stellen und mit dem Obst weiter machen.
  4. In der Zwischenzeit kannst du das jeweilige Obstkompott zubereiten. Hierfür die Äpfel halbieren, Kerngehäuse entfernen und die Früchte in kleine Stücke schneiden. Wenn du Zwetschgen hast, diese einfach halbieren, entsteinen und fertig.
  5. Einen kleinen Topf bereitstellen, erwärmen, das geschnittene Obst hineingeben. Einen Schluck Wasser dazu kippen, Deckel drauf und leise vor sich hin köcheln lassen. Tipp: Die Äpfel können etwas länger köcheln, als die Zwetschgen.
  6. Einen zweiten großen Topf Wasser zum Kochen bringen.
  7. Auf das Obst achten – wahrscheinlich sind die Zwetschgen schon weich gegart und du kannst das Kompott jetzt mit einem Süßungsmittel deiner Wahl und Zimt abschmecken. Topf zur Seite stellen.
  8. Wenn das Wasser im großen Topf leicht köchelt, feuchtest du deine Hände leicht an, nimmst dir einen Klecks vom Grießbrei und formst ihn in den Händen zu einem Knödel. Knödel ins siedende Wasser geben und gleich den nächsten formen usw. Die Knödel bleiben so lange im Wasser, bis sie nach oben schwimmen, zwischendurch immer mal mit einem Kochlöffel durchrühren.
  9. Jetzt brauchst du nur noch eine große Pfanne. Hier wird jetzt die restliche Butter geschmolzen und das Paniermehl/Semmelbrösel eingerührt. Ebenfalls nochmal etwa Zimt dazu geben und auch nochmal ein bisschen was Süßes. Hier bei uns Xylit. Die Menge der Brösel ist sehr individuell – im Video siehst du, dass wir gerne viel mögen. Alles nur ganz kurz und leicht erwärmen, dann die Hitze gleich wieder ausstellen.
  10. Wenn die Knödel nach oben geschwommen sind, abschöpfen und direkt in die Pfanne mit den Bröseln geben und dort herumwälzen, bis die Knödel komplett damit eingebröselt sind.
  11. Und schon bist du fertig! Kompott mit Knödeln und zusätzlichen Bröseln servieren und genießen – schmecken auch supertoll kalt!
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Das hab ich heute sogar ganz einfach im Video gezeigt! Ganz hinten sieht man den Kinderteller. Obst und Knödel getrennt auf dem Teller :-) mehr gibts nicht zu tun heut.
Tipps und Tricks
Lieber herzhaft?
Die Grießknödel kannst du sehr gut als Suppeneinlage verwenden und dementsprechend können sie sehr gut auch herzhaft gegessen werden.
Was zum Süßen verwenden?
Im Grunde bin ich immer schon ein Fan von einfachem weißen Zucker gewesen und auch immer noch. Warum? Weil alle anderen Zuckerarten (Rohrzucker, Dattelzucker, Sirup, Honig, Kokosblütenzucker) so wenig positive Nährstoffe enthalten, dass man Unmengen Zucker zu sich nehmen müsste, dass überhaupt relevante Mengen entstehen würden. Was ja Blödsinn ist. :-) Was ich aber immer daheim hab und zum normalen Zucker dazu gebe, ist Xylit. Xylit ist super für die Zahngesundheit (ist häufig in Zahnpasta mit drin) und nur deshalb nutze ich es. Vor Kalorien hab ich sowieso keine Angst, weder für mich und noch weniger für die Kinder.
Das perfekte Gericht zum Vorbereiten und Aufwärmen
Ohhh diese Knödel waren den ganzen Tag so lecker und schmecken ach wunderbar kalt zum Mitnehmen.
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Auch sehr gut. Einfach portionsweise einfrieren und dann langsam wieder auftauen lassen. (Raumtemperatur)
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 22.10.2023