Frühlingscarbonara mit verstecker Zucchini

Frühlingscarbonara mit verstecker Zucchini

Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Gesamtzeit
30 Min.
Aktiv
20 Min.
Zutaten
4 Portionen

Die Quelle rechnet mit 4 Personen.

  • 600 g Spätzle aus dem Kühlregal (oder als Trockenware)
  • 100 g Babyspinatblätter (optional, wenn ihr keinen Spinat mögt)optional
  • 1 Zucchini
  • 3 rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Mehl und etwas Paniermehl
  • ca. 150 ml Milch
  • etwas Gemüsebrühepulver
  • ca. 100 g Käse (Gouda, Mozzarella, oder Bergkäse, oder Emmentaler oder eine Mischung)
  • raffiniertes Öl zum Anbraten

Gewürze

  • Salz/Pfeffer
  • Muskatnuss gerieben nach Geschmack
Zubereitung
  1. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Eine große Pfanne aufsetzen und darin die Zwiebeln mit ca. 3 EL raffiniertem Öl für ca. 3 Min. heiß anbraten. Danach soviel Mehl darüber stäuben, dass die Zwiebelringe bedeckt sind und für weitere 3 Min. anbraten. Dann nochmal das Gleiche mit Paniermehl machen – wieder für 3–4 Min. weiter braten und dann auf ein Küchentuch kippen und stehen lassen.
  2. Weiter gehts mit der Zucchini-Käsesoße: Die Pfanne kurz auswaschen und wieder auf den Herd stellen. Ein Spritzer Olivenöl hineingeben und mittelstark erhitzen. Die Knoblauchzehe schälen und halbieren. Die Zucchini in dünne Scheiben schneiden. ACHTUNG: ich hab im Video vergessen, die Zucchini zu schälen – das wollte ich aber eigentlich machen, damit das Grün der Schale die Soße nicht grün färbt. Also, wer keinen Grünstich in der Soße will, bitte die Zucchini schälen. Die Zucchinischeiben und Knoblauch in der Pfanne für 2 Min. anbraten, dann mit der Sahne/Milch aufgießen und etwas Gemüsebrühepulver würzen. Deckel darauf und für ca. 6 Min. köcheln lassen.
  3. Diese Mischung nach dem Garen dann direkt so fein wie möglich pürieren, oder mixen. Je feiner, desto besser. Wer sich für den Mixer im Video interessiert, kann mir gerne schreiben – der hat 35000 Umdrehungen – da merkt keiner mehr ein Gemüsestück mehr.
  4. Die Spätzle aus der Packung in die Pfanne geben und erhitzen. Dann die Soße dazu geben und direkt den geriebenen Käse. Alles so lange unterrühren, bis der Käse schmilzt und sich Fäden ziehen. Die Babyspinatblätter kannst du jetzt noch unterrühren (auch die hab ich vergessen :-)) und alles mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken!
  5. Mit den Zwiebeln anrichten und geniiiiiießen!
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Das hab ich heute sogar ganz einfach im Video gezeigt! Ganz hinten sieht man den Kinderteller. Also 1. die Zucchini schälen, sodass die Soße keinen Grünstich hat - das klappt super und 2. die Spätzleportion von deinem Kind nicht in die Pfanne kippen, sondern "nackt" auf den Teller geben und die Soße mit Käse separat anmischen und in ein Schälchen dazu stellen.
Tipps und Tricks
Lieber ohne Käse?
Du magst diese Käsefäden nicht, die sich da ziehen? Dann kann ich dir Hefeflocken empfehlen. Die gibts auch beim Dm, oder Rossmann. Sie haben einen wirklich sehr würzigen Geschmack für ein Naturprodukt und sind auch noch gesund. Damit hast du ’ne würzige Soße, aber ohne Käse darin.
Du magst die Spätzle lieber selber machen?
Dann sag’ ich dir mal, wie ich die mache. Ich nehme 500 g Mehl (je niedriger der Mehltype ist, desto bissfester werden sie, bzw. andersrum – je höher der Mehltype ist, desto weicher werden die Spätzle) und dann verwende ich meist nicht mehr als 2 Eier. Im Originalrezept finden sich ja größtenteils 5–6 Eier, aber so viele mag ich nicht verwende. Den Rest der Flüssigkeit macht bei mir einfach Kohlensäurewasser. Also ich gebe das Mehl in eine Schüssel und abwechselnd immer etwas Wasser, dann 1 Ei, dann wieder Wasser, das zweite Ei – solange bis ein schwer vom Löffel fallender Teig entsteht. Je fester der Teig ist, desto bissfester werden auch die Spätzle. Würzen mit Salz und Muskatnuss und dann portionsweise mit einem Spätzlehobel, oder Sieb über dem siedenden, NICHT kochendem Wasser ins Wasser drücken. Warten, bis sie oben schwimmen – Abschöpfen in ein Sieb und sofort mit eiskalten Wasser abschrecken.
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Ja, auf jeden Fall. Einfach portionsweise einfrieren und dann entweder bei Raumtemperatur auftauen, oder in der Mikro, oder gaaaanz langsam im Topf.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 04.05.2024, zuletzt überarbeitet 11.05.2025