


Erdbeer-Knödel mit Dattelsoße
Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
- Gesamtzeit
- 45 Min.
- Aktiv
- 25 Min.
vegetarischeinfrierbarvorkochbar
Zutaten
4 Portionen
Die Quelle rechnet mit 4 Personen.
- 600 g mehligkochende Kartoffeln (oder vorwiegend festkochend)
- ca. 100 g Speisestärke, oder Mehl (kein Vollkorn - Mehl mit niedrigem Type)
- ca. 50 g Grieß
- optional kann 1 Ei rein (ich habs nicht gemacht)
- ca. 300 g Erdbeeren
- ca. 100 g getrocknete Datteln, ohne Kern
- Milch, oder Hafermilch - je nachdem wie flüssig deine Soße werden soll, aber ca. 300 ml
- ca. 100 g Paniermehl
- 1 großes Stück Butter (je größer, desto lecker :-) eh klar!)
- Zucker, oder Süßungsalternative nach Geschmack und optional
Gewürze
- Prise Salz
- Zimt
Zubereitung
- Über die Datteln bitte kochendes Wasser gießen, bis sie alle bedeckt sind - beiseite stellen und einweichen lassen.
- Die Kartoffeln werden mit Schale gekocht, oder anderweitig gegart – wie du möchtest, aber MIT Schale. Du kannst sie auch schon ein paar Stunden vorher kochen, oder einen Tag vorher, das ist egal.
- Die gegarten Kartoffeln werden dann geschält und entweder gestampft, oder gerieben, oder durch die Kartoffelpresse gedrückt. Wie du magst. Dazu kommt dann das Mehl, der Grieß und die Speisestärke. Alles erstmal gut verrühren, dann verkneten, bis ein gut formbarer Teig entsteht.
- Diesen Teig, teilst du jetzt in einzelne Stücke und je nachdem wie groß deine Erdbeeren sind, brauchst du entsprechend Teig um sie zu umhüllen. Probier es einfach aus. Auf jeden Fall kommt jeweils eine Erdbeere (ohne grün) auf ein flach gedrücktes Teigstück und wird dann darin eingehüllt. Von der Erdbeere soll man nichts mehr sehen, die Kugel soll vollständig geschlossen sein. Schau dir einfach das Video an, da siehst du es super.
- Einen großen Topf mit Wasser bereitstellen und erhitzen, bis das Wasser simmert – das heißt NICHT kocht, sondern sich nur ganz leicht bewegt – also kurz vorm kochen ist. Da kommen dann die Knödel hinein und bleiben, bis sie nach oben schwimmen. Achtung, die Knödel können auch leicht am Boden „festkleben“ und deshalb nicht hochkommen – einfach mal mit dem Löffel prüfen, ob sie unten festhängen.
- Das Wasser von den Datteln abgießen - dann die Datteln mit ca. 300 ml Milch und gern etwas Zimt gaaaaaaaanz fein mixen - reicht die Flüssigkeit nicht, dann noch mehr Milch dazu geben :-) immer schön mixen!
- In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne schmelzen, dann die Brösel dazu geben, alles verrühren, etwas Zimt und Zucker dazu. Hitze wieder reduzieren, damit nichts anbrennt. Die fertigen Knödel jetzt einfach aus dem Wasser holen, 2 Sek. abtropfen lassen und dann direkt in den Bröseln wälzen. Schon fertig!
- Knödel mit Dattel-Soße servieren und geniiiiießen!
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Im Zweifel kannst du auch Knödel machen, ohne Frucht darin und das Obst einfach daneben auf den Teller legen.
Tipps und Tricks
Lieber ohne Erdbeeren?
Du kannst jedes „weiche“ Obst nehmen, dass ihr gerne möget. Mit „weich“ meine ich jetzt z. B. alle Beeren, sowie Pflaumen, oder Pfirsiche etc. ein Apfelstück z.b. würde ich nicht nehmen.
Speisestärke - was ist das eigentlich? Ist das nicht ungesund?
Maisstärke z.b. ist ein weißes Pulver, das häufig auch unter dem Namen Speisestärke verkauft wird. Wie der Name schon sagt, lässt sich Maisstärke aus Maiskolben gewinnen. Dazu kommt der Mais zuerst für mehrere Tage in eine Kochsalzlösung. Anschließend wird er fein gemahlen und das Maismehl durch ein Seidengewebe passiert. So lassen sich die Kleie und sonstige Mehlbestandteile ausfiltern. Stärke ist nicht wasserlöslich, sodass sie sich nach einiger Zeit am Boden der verbleibenden Stärke-Wasser-Mischung absetzt. Das überschüssige Wasser wird dann abgeschüttet und die Stärke getrocknet. Maisstärke ist nur eine von vielen Stärkeformen. Stärkepulver kann aus allen Pflanzen mit hohem Stärkeanteil gewonnen werden. Neben der Maisstärke sind Kartoffel-, Weizen- und Reisstärke weit verbreitet. Bei allen handelt es sich um geschmackloses weißes Pulver, das ähnlich verwendbar ist. Stärke ist an sich also überhaupt nichts Schlechtes.
Das perfekte Gericht zum Vorbereiten und Aufwärmen
Du kannst die Kartoffeln vorkochen - den Teig allerdings bitte nicht vorher machen, da dieser dann wieder weich wird mit der Zeit.
Die fertigen Knödel kann man aufwärmen, aber auch ganz toll einfach mitnehmen und kalt essen.
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Oh ja! Mega gut sogar! Hierfür einfach einzelne Knödel einfrieren und dann aber direkt im gefrorenen Zustand wieder ins Wasser geben und nochmal heiß werden lassen - die Brösel müssen natürlich danach darauf.