Cremiger Milchreis mit Dattelkaramell

Cremiger Milchreis mit Dattelkaramell

Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Gesamtzeit
45 Min.
Aktiv
15 Min.
Zutaten
4 Portionen

Die Quelle rechnet mit 4 Personen.

  • 120 g Hirse (damit meine ich Hirsekörner, nicht Hirseflocken)
  • 120 g Basmatireis (wenn du lieber nur Milchreiskörner nehmen möchtest, kannst du das natürlich auch machen, dann 250 g Milchreiskörner)
  • ca. 1 l Milch (gerne pfanzliche Milch wie Hafermilch)
  • ca. 10 Datteln (ohne Stein)
  • ca. 500 g TK Kirschen (oder Kirschen aus dem Glas)
  • Süßungsmittel deiner Wahl und Menge nach Geschmack
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 Klecks Butter, wenn du möchtest

Gewürze

  • Zimt nach Geschmack
  • gerne auch etwas Vanille, muss aber nicht sein
Zubereitung
  1. Der Reis und die Hirse sollte mindestens sehr gut abgewaschen werden und der Reis könnte auch über Nacht/bzw. die letzten Stunden in Wasser eingelegt worden sein. Dieses Wasser dann wegkippen und nochmal gut abwaschen.
  2. In einen Topf kommt jetzt die Milch und in die Milch die Hirse und Reis hinein. Alles sollte jetzt leise vor sich hin köcheln, wenn dem so ist, nimmst du dir ca. 100 ml Milch raus und gibst sie schon mal über die Datteln, die können etwas einweichen. Dann auf den Milchreistopf den Deckel geben und köcheln lassen.
  3. Für die Kirschen brauchst du einen zweiten Topf, da gibst du die Kirschen rein. Wenn du TK Kirschen hast, gibst du ca. 250 ml Wasser dazu. Wenn die Kirschen aus dem Glas kommen, ist wahrscheinlich genug Flüssigkeit dabei. In eine kleine Tasse schöpfst du etwas von der Flüssigkeit aus dem Topf ab und rührst dort die 2 EL Stärke ein. Jetzt kannst du die Herdplatte anmachen – die Kirschen sollten jetzt einmal kurz aufkochen, dabei schüttest du die Stärkeflüssigkeit ein, rührst sie gut unter und lässt die Kirschen dann noch knapp 1 Min. weiterköcheln. Abschmecken mit etwas Zimt und je nach Geschmack ein Süßungsmittel deiner Wahl. Die Kirschen werden dann nur noch warm gehalten.
  4. Die Datteln werden jetzt ganz einfach mit der Milch in der sie liegen fein püriert/gemixt. Ist die Konsistenz zu fest, noch bisschen Milch, oder Wasser dazu geben, es kommt nämlich sehr auf die Dattelart an, wie weich, oder fest sie und wieviel Flüssigkeit du benötigst. Dattelkaramell zur Seite stellen.
  5. Der Milchreis sollte immer mal wieder umgerührt werden. Die Hirsekörnchen brauchen auch länger als der Reis, das stört uns aber nicht. Da wir Basmatireis verwenden, darf der ruhig ein bisschen weicher werden und mehr einköcheln. Immer wieder rühren, sodass sich alles gut verbindet und eine cremige, sämige Masse entsteht. Reicht die Milch dafür nicht, dann einfach etwas nach kippen.
  6. Ist der Milchreis fertig, überlegst du dir, ob noch Zucker, oder ähnliches dazu muss für euch. Das ist immer geschmackssache und dementsprechend probierst du auch und gibst dann ein Süßungsmittel deiner Wahl dazu. Tipp: der Geschmack von Vanille lässt die Geschmacksknospen glauben, dass ein Gericht süßer ist und auch "Fett" lässt Geschmäcker vollmundiger und intensiver werden. Also hier jetzt noch ein Stück Butter schadete nichts :-)
  7. Anrichten: Milchreis in einen tiefen Teller, daneben/darauf die Kirschen und alles beträufeln mit dem Dattelkaramell. Zum Schluss noch eine Prise Zimt über den fertigen Teller und et voilà. Ein Traum.
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Für den Kinderteller würde ich alle Komponenten separat in einzelne Schüsseln füllen und auf einen Teller geben.
Tipps und Tricks
Lieber ohne Hirse?
Vielleicht hast du noch nicht so viel Erfahrung mit Hirse, oder du hattest mal eine schlechte. Immer wieder höre ich, dass Hirse muffig geschmeckt hat. Das liegt am nicht genug waschen vor dem Zubereiten. Waschen und/oder einige Stunden vorher einweichen – wie beim Reis auch, ist auf jeden Fall der Tipp, der dazu führt, dass nichts muffig schmeckt. Warum soll der Reis denn viele Stunden einweichen und warum nehmen wir nicht einfach einen Milchreis, anstelle eines Basmatireis? Obwohl Arsen in der Natur vorkommt, ist es für den Menschen giftig. Arsen kann krebserregend sein. Und auch bei geringen Mengen kann anorganisches Arsen, regelmäßiger aufgenommen, schädlich wirken und etwa zu Hautveränderungen, Gefäß- und Nervenschäden führen sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen. Klassischerweise nimmt die Reispflanze Arsenverbindungen über die Wurzeln auf. Es hat also nichts damit zu tun, ob der Reis biologisch angebaut wurde, oder nicht. Arsen ist im Boden, von Grund auf und ist KEIN Pestizid. Der Gehalt an Arsenverbindungen im Reis schwankt also mit dem Arsengehalt des Bodens und des Wassers in den Anbaugebieten. Zudem hängt es von der Anbaumethode ab. Basmatireis enthält nachweislich immer den geringsten Anteil an Arsen und Vollkornreis den höchsten. Deshalb ist auch Reis das einzige Lebensmittel, dass in seiner Vollkornvariante die schlechteste Wahl ist – eben wegen des hohen Arsengehaltes.
Wie gefährlich ist Arsen in Reis?
Um die Verbraucher:innen vor dem Arsen in Lebensmitteln zu schützen, ver­schärfte die EU die Grenzwerte nochmal. Gleichzeitig testete Ökotest erst vor kurzem wieder viel zu hohe Werte in den einzelnen Reissorten. Bei bereits verarbeiteten Produkten ist dies schwieriger, denn etwa Reiswaffeln, Reisbrei oder Reismilch für Kleinkinder und Säuglinge enthalten eben Arsen. Der Verbraucherschutz empfiehlt daher, diese Produkte nur in Maßen zu verzehren. Mein Tipp sind ja immer Maiswaffeln – schmecken sowieso viel besser.
In welchem Reis ist kein Arsen?
Ob Reis mit Arsen belastet ist, hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Doch da das Arsen im Reis sich insbesondere in den Randschichten des Reiskorns befindet, birgt geschälter Reis in der Regel weniger Arsen als Vollkornreis. Welcher Reis ohne Arsen verkauft wird, kann so pauschal nicht beantwortet werden, da der Anbau eine entscheidende Rolle spielt. Doch am besten greifen wir also zu Basmatireis – Arsen ist hier oft nur geringfügig vertreten.
Wie bekomme ich Arsen aus dem Reis raus?
Damit das Arsen im Reis so gut wie möglich entfernt werden kann, sollten die Körner in Wasser eingeweicht und unter fließendem Wasser gewaschen werden. Gern über Nacht einweichen. Wasser weg schütten und den Reis nochmal gut waschen.
Das perfekte Gericht zum Vorbereiten und Aufwärmen?
Oh ja! Super gut sogar! Du kannst sowol den Milchreis, aber auch ie Kirschen schon viele Stunden vorher zubereiten und dann nur noch aufwärmen.
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Portionsweise einfrieren und im Topf langsam auftauen lassen.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 06.01.2024, zuletzt überarbeitet 02.07.2024