


Bic Mac Wrap
Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Rinderhack liefert Eiweiß, Eisen und Vitamin B12, dazu kommen frisches Gemüse und eine cremige Cashew-Senf-Soße – Fast-Food-Gefühl aus echten Lebensmitteln.
- Gesamtzeit
- 25 Min.
- Vorbereitung
- 15 Min.
- Kochzeit
- 10 Min.
Zutaten
4 Portionen
Die Quelle rechnet mit 4 Personen.
- ca. 400 g
Rinderhackfleischvegetarisch: vegetarisches Hack
- 3 große Tomaten
- 3 Eisberg (oder Romasalatblätter)
- 1 große rote Zwiebel
- 4 Scheibe
Gouda oder Cheddarbitte keinen Schmelzkäse
- 3 Gewürzgurken zum Belegen
- Wraps zum Befüllen – am besten schön weich und biegsamglutenfrei: glutenfreie Wraps
- 100 g Cashewkerne
- 2 TL mittelscharfer Senf
- 1 Schuss Gewürzgurkenwasser
- ca. 3-4 EL Wasser + bei Bedarf etwas mehr
- 1
kleiner Schuss Sojasoßeoptionalglutenfrei: glutenfreie Sojasoße oder Tamari
- 1 EL Öl zum Braten
- Salz
- Pfeffer
- Paprikapulver
Vorbereitung
Zubereitung
- Wenn du daran denkst, legst du die Cashewkerne etwa 30 Minuten vor dem Kochen in heißes Wasser. Dadurch werden sie weich und lassen sich später wunderbar cremig mixen.
- Hackfleisch richtig schön anbratenErhitze eine große Bratpfanne auf dem Herd und gib 1 EL Öl hinein. Warte, bis die Pfanne richtig heiß ist, und gib dann das Hackfleisch hinein. Würze es mit etwas Salz und Paprikapulver und brate es etwa 4 Minuten kräftig an. Das Hackfleisch darf richtig schöne Röstaromen bekommen – nur natürlich nicht verbrennen. :-) Nimm es anschließend aus der Pfanne und stell es kurz zur Seite.
- Die Cashew-Senf-Soße mixenGieße die eingeweichten Cashewkerne ab und gib sie in ein geeignetes Mixgefäß. Dazu kommen etwa ½ TL Salz, ein Schuss Gewürzgurkenwasser, 2 TL mittelscharfer Senf und zunächst etwa 3–4 EL Wasser. Jetzt alles gaaaaaaanz fein und cremig mixen. Wenn du merkst, dass die Mischung noch zu dick oder trocken ist, gib einfach schluckweise etwas mehr Wasser dazu. Schmecke die Soße mit Salz und Pfeffer ab. Wenn du magst, passt auch ein kleiner Schuss Sojasoße richtig gut dazu.
- Schnippeln, belegen und einrollenWenn du die Zwiebeln – so wie ich – lieber angebraten magst, schneide sie in Scheiben und brate sie in derselben Pfanne noch etwa 2–3 Minuten an. Magst du rote Zwiebeln lieber roh und knackig, lässt du diesen Schritt einfach weg. Schneide Tomaten, Salat, Gewürzgurken und Käse in passende Stücke. Dann geht's ans Belegen: Streiche zuerst die Cashew-Senf-Soße auf den Wrap. Darauf kommen Hackfleisch, Tomaten, Salat, Zwiebeln, Gewürzgurken und Käse. Klappe den unteren Teil des Wraps nach oben und anschließend die beiden Seiten zur Mitte. Fertig ist unser Big Mac zum Einrollen. Guten Appetit!
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Selber bauen lassen: Stell Hackfleisch, Tomaten, Salat, Käse, Gurken und Soße einfach einzeln auf den Tisch. So kann sich jedes Kind seinen Wrap selbst zusammenstellen.
Nicht alles muss rein: Wenn Gewürzgurken oder Zwiebeln gerade nicht beliebt sind, müssen sie nicht im Wrap landen. Die verschiedenen Lebensmittel dürfen trotzdem mit auf den Tisch und immer wieder angeboten werden.
Zu schwierig zum Essen? Für kleinere Kinder kannst du den Wrap nach dem Rollen halbieren oder die einzelnen Bestandteile einfach nebeneinander auf den Teller legen.
Tipps und Tricks
🥜 Cashews vorher einweichen: Die 30 Minuten in heißem Wasser machen besonders dann einen Unterschied, wenn dein Mixer nicht ganz so leistungsstark ist. Die Cashews werden weicher und die Soße lässt sich viel feiner pürieren.
🔥 Pfanne wirklich heiß werden lassen: Gib das Hackfleisch nicht in eine lauwarme Pfanne. Wir wollen es anbraten und nicht im eigenen Saft kochen – die Röstaromen bringen richtig Geschmack.
🧀 Kein Schmelzkäse nötig: Nimm einfach Gouda oder Cheddar. Echter Käse braucht keine ellenlange Zutatenliste – für einen klassischen Käse reichen im Grunde Milch, Kulturen, Lab und Salz.
🌱 Beim Senf hinten draufschauen: Senf kann ein wunderbar simples Lebensmittel sein. Senfsaat, Wasser, Essig, Salz und Gewürze reichen grundsätzlich völlig aus. Wir brauchen auch hier keine unnötig lange Zutatenliste.
🌯 Glutenfrei: Verwende glutenfreie Wraps. Wenn du Sojasoße in die Cashewsoße gibst, achte auch dort auf eine ausdrücklich glutenfreie Variante oder glutenfreies Tamari.
🥩 Vegetarisch: Das Rinderhack kannst du durch vegetarisches Hack ersetzen.
🥡 Reste aufheben: Hackfleisch und Cashewsoße getrennt im Kühlschrank aufbewahren. Dann kannst du am nächsten Tag in wenigen Minuten noch einmal frische Wraps bauen.
Was steckt drin
🥩 Rinderhackfleisch
Rindfleisch liefert hochwertiges Eiweiß und besonders gut verfügbares Häm-Eisen. Dazu kommen Vitamin B12 und Zink – wichtige Nährstoffe unter anderem für Blutbildung, Nervensystem und Immunsystem.
🥜 Cashewkerne
Cashewkerne machen unsere Soße wunderbar cremig und liefern gleichzeitig Magnesium, Kupfer, pflanzliches Eiweiß und überwiegend ungesättigte Fettsäuren.
🍅 Tomaten
Tomaten bringen Vitamin C, Kalium und verschiedene Pflanzenstoffe mit. Besonders bekannt ist Lycopin, ein Carotinoid, das der Tomate ihre kräftige rote Farbe gibt.
🧅 Rote Zwiebel
Rote Zwiebeln liefern schwefelhaltige Pflanzenstoffe und Polyphenole wie Quercetin. Ihre rote bis violette Farbe stammt außerdem von Anthocyanen.
🥬 Salat
Salat bringt Wasser, Folat und verschiedene Pflanzenstoffe mit auf den Teller. Gerade dunklere grüne Blätter enthalten davon häufig mehr als sehr helle.
🌱 Senf
Senf wird aus Senfkörnern hergestellt – und die gehören wie Brokkoli, Kohl und Radieschen zu den Kreuzblütlern. Senfsamen enthalten Glucosinolate, aus denen beim Zerkleinern unter anderem die Stoffe entstehen, die für die typische Senfschärfe sorgen.
🧀 Gouda oder Cheddar
Käse liefert hochwertiges Eiweiß und Calcium. Für unseren Wrap brauchen wir keinen Schmelzkäse – ein ganz normaler Gouda oder Cheddar schmilzt wunderbar und bringt genau den Käsegeschmack mit, den wir haben wollen.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 28.08.2024, zuletzt überarbeitet 13.09.2026, 1 ältere Fassung(en) vorhanden
In Vorlagen:
Di 15.09.2026