Backfisch mit Salzkartoffeln und Remoulade

Backfisch mit Salzkartoffeln und Remoulade

Noch nicht bewertet
Noch nie gekocht
Gesamtzeit
45 Min.
Aktiv
30 Min.
Fischeinfrierbarvorkochbar
Zutaten
4 Portionen

Die Quelle rechnet mit 4 Personen.

  • ca. 600 g Fischfilet deiner Wahl (bei mir Kabeljau Filet. Solltest du frischen Fisch bekommen, ist der für dieses Rezept zu bevorzugen, da der dann trockener ist und nicht so spritzt beim Braten / Alternativ TK-Filet und frühzeitig auftauen lassen)
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
Zubereitung
  1. Öl zum Braten - Olivenöl, oder Avocadoöl wären die tollsten Öle zum Verwenden und wenn es geschmacksneutraler sein soll natives Rapsöl.
  2. 150 ml Milch
  3. 1 Ei
  4. 2 hartgekochte Eier
  5. 1 rote Zwiebel
  6. 1 Bund Petersilie
  7. 1 Zitrone
  8. ca. 600 g festkochende Kartoffeln (nicht die aus Ägypten!)
  9. 5 Gewürzgurken
  10. 1 Becher Schmand, oder Creme fraiche
  11. Gewürze:
  12. 1 TL Salz für den Teig
  13. Salz nach Geschmack für das Kartoffelpüree
  14. 1 Messerspitze geriebene Muskatnuss
  15. Für die Kartoffeln: Ich koche sie direkt mit Schale im Salzwasser gar. Klassisch würde man sie vorher schälen und schon in viertel schneiden – das kannst du natürlich auch gerne machen.
  16. Für die Remoulade: Die Zwiebel schälen und mit den Gewürzgurken und den geschälten, gekochten Eiern in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit der Crème fraîche verrühren und mit Salz/Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Die Petersilie klein schneiden und ebenfalls dazu geben.
  17. Für die Backfische: Der Fisch sollte, wenn er nicht frisch aus der Theke war, heute komplett aufgetaut sein und ganz trocken getupft. In Stücke schneiden.
  18. Für den Teig verrührst du das Mehl mit der Milch und den Eiern. Dazu noch 1 EL Senf und Salz/Pfeffer, sowie den Saft der halben Zitrone. Ein zäher Teig sollte jetzt entstanden sein. Wenn nicht, entweder noch etwas Wasser dazu, oder etwas Mehl, je nachdem.
  19. Eine große Pfanne aufstellen und erhitzen. Genug vom raffinieren Öl in die Pfanne geben (Boden bedecken).
  20. Die Fischstücke von allen Seiten mit Mehl bestäuben. Die bestäubten Stäbchen jetzt einzeln, in dem Teig wälzen, dort wieder ausheben und direkt in die heiße Pfanne ins Öl legen. Das Öl sollte jetzt gleich blubbern, ansonsten ist es nicht heiß genug. Alle Stäbchen in der Pfanne von allen Seiten so lange braten, bis diese goldbraun sind. Wichtig: Das Öl darf dafür schon sehr heiß sein. Verbrennen soll dir natürlich nichts, aber wenn es nicht heiß genug ist, wird der Fisch innen trocken und der Teig nicht knusprig.
  21. Sind die Kartoffeln gar, werden sie abgeschüttet. Kartoffeln schnell schälen und in Viertel schneiden.
  22. Die Stäbchen werden dann nur noch kurz auf Küchenpapier etwas vom Öl befreit und dann mit den Kartoffeln und der Remoulade serviert.
Unsere Notizen
Ideen für den Kinderteller
Wenn dein Kind gerne Backfisch-Stäbchen mag, wird es bestimmt begeistert sein :-) Die Soße berührt den Fisch selbstverständlich nicht.
Tipps und Tricks
Lieber ohne Fisch?
Selbstverständlich kannst du auch die gleiche Menge klein geschnittenes Hähnchenfilet in dem Teig wälzen und anbraten. Wichtig ist, dass du das auf kleiner- bis mittlerer Hitze machst, damit das Geflügel auch durch wird in der Mitte, bevor die Panade braun wird. Wenn du kein Fleisch magst, kannst du das auch super mit Blumenkohlröschen machen :-) schmeckt auch sehr, sehr lecker. Ich würde die Blumenkohl Röschen dann aber auf alle Fälle für 3 Min. vorkochen im Salzwasser und danach aber ganz gut ausdampfen lassen, dann geht nämlich die ganze Feuchtigkeit weg. Nass dürfen die nicht sein unter dem Teig.
Lieber ohne Ei?
Du kannst anstelle von Ei, ganz prima einfach etwas mehr Milch zum Teig geben, bis die Konsistenz so ist, wie im Video zu sehen. Was "klebt" und zusammenhält ist nämlich nicht das Ei, sondern das Mehl :-). Das perfekte Gericht zum Vorbereiten und Aufwärmen: Du kannst den Teig vorbereiten - aber bitte erst just in time panieren. Aufwärmen geht so lala... Die Panade wird weich und der Fisch innen wahrscheinlich trocken.
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Das würde ich tatsächlich nicht empfehlen.
Quelle: Familienküchen-Club „So isst Deine Familie“
Erstmals 23.05.2026
In Vorlagen: Fr 26.05.2023