Antippen, was bereitsteht.
Tipps
🥦 Frischen Brokkoli zuerst schneiden: Wenn du die Zeit hast, schneide ihn 15–45 Minuten vor dem Kochen klein. So gibst du der Myrosinase Zeit, bevor sie durch die Hitze weitgehend inaktiviert wird.
❄️ TK-Brokkoli ist trotzdem richtig wertvoll: Tiefgekühlter Brokkoli wird vor dem Einfrieren normalerweise blanchiert. Dabei geht ein Teil der Myrosinase-Aktivität verloren – viele Vitamine, Mineralstoffe und andere Pflanzenstoffe bleiben aber erhalten. TK-Brokkoli ist deshalb keineswegs Gemüse „zweiter Klasse“.
🍄 Pilze in die Sonne: Champignons können durch UV-B-Licht ihren Vitamin-D2-Gehalt deutlich erhöhen. Dafür brauchen wir direkte Sonne – eine Fensterscheibe filtert einen großen Teil der dafür wichtigen UV-B-Strahlung heraus.
🔥 Röstaromen statt Päckchen: Lass Pilze, Zwiebeln und Knoblauch am Topfboden wirklich etwas Farbe bekommen. Diese Röstaromen sind einer der Gründe, warum eine einfache Gemüsebrühe am Ende richtig kräftig schmecken kann.
🧀 Echter Käse schmilzt auch: Parmesan erst einrühren, wenn der Topf nicht mehr kräftig kocht. Wir brauchen keinen Schmelzkäse, um Käse in einer heißen Suppe zum Schmelzen zu bringen.
🥢 Bei Sojasoße genau hinschauen: Eine traditionell gebraute Sojasoße kommt mit wenigen Zutaten aus. Wenn du glutenfrei kochst, unbedingt auf eine ausdrücklich glutenfreie Sojasoße oder glutenfreies Tamari achten.
🍝 Glutenfrei: Tausche lediglich die Suppennudeln gegen glutenfreie aus und achte zusätzlich bei Gemüsebrühe und Sojasoße auf die Kennzeichnung.
🥣 Am nächsten Tag: Nudeln saugen beim Stehen ordentlich Flüssigkeit auf. Wenn Suppe übrig bleibt, gib beim Erwärmen einfach noch etwas Gemüsebrühe oder Wasser dazu.