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Die Geschichte der Aubergine - und warum sie so unbekannt und teils unbeliebt ist
Aubergine - Eine wunderbar gesunde Beere - voller Myten und Unwahrheiten.
Die Aubergine (auch Eierfrucht genannt) ist besonders reich an Antioxidantien.
In China wurde sie schon vor Jahrtausenden angebaut. Von dort aus gelangte die schöne Frucht, die botanisch eine Beere ist, nach Indien und Persien. Die Araber brachten sie im 7. Jahrhundert nach Spanien – und lange waren die Spanier die einzigen, die auf europäischem Boden die Aubergine genossen haben.
Denn im übrigen Mittelmeerraum reagierten die Menschen auf das fremdartige Gemüse mit großem Argwohn und bauten die dunkelviolett gefärbte Aubergine bis ins Spätmittelalter hauptsächlich als Zierpflanze an.
Dabei galt es als besonders verdächtig, dass sich das Fruchtfleisch nach dem Anschneiden schwarz färbte. Dies geschieht übrigens, weil durch den Kontakt mit Sauerstoff Stoffe entstehen, welche die verletzte Frucht vor krankmachenden Mikroorganismen schützen.
Kein Wunder, dass sich in der damaligen Zeit bald alle möglichen dunklen Geschichten um das Nachtschattengewächs rankten. So war man etwa der festen Überzeugung, dass die Araber diese Frucht nach Europa gebracht hätten, um die Christen zu vergiften und dass die Aubergine zu allerlei Krankheiten wie Epilepsie und Hysterie führe.
Dies erklärt auch, warum die Araber die Frucht al-badingian, also Teufelsei nannten, woraus später der französische Begriff Aubergine entstand. In Italien gaben sie ihr hingegen den Namen Melanzana, was ungesunde Frucht bedeutet, und in Deutschland hieß die Aubergine einst Doll Opffel (Tollapfel).
Erst im Laufe der Zeit wurde den Europäern klar, dass nur die grünen Teile der Aubergine, die Blüten und die unreifen Früchte giftig sind, während reife Auberginen problemlos gegessen werden können. Solanin gehört zu den Alkaloiden und dient den Pflanzen als Fraßschutz, um sich also gegen Insekten zu schützen.
Auf den Menschen bezogen, handelt es sich aber um einen vergleichsweise schwachen Giftstoff, da dessen Bioverfügbarkeit gering ist. Solanin führt zwar auch bei einer geringen Dosis zu Magen-Darm-Problemen, doch der Gehalt in reifen Auberginen ist dennoch zu klein und birgt daher keinerlei Risiken. Außerdem ist der Solaningehalt in Auberginen heute viel geringer als früher, sodass diese sogar roh gegessen werden können, auch wenn sie in dieser Form nicht besonders gut schmecken.
Lässt sich das Gericht aufwärmen?
Ohne Probleme ja! Jetzt wo es so heiß ist, würde ich immer alles in Kühlschrank stellen, aber ein paar Stunden draußen macht der Pfanne auch nix!
Und einfrieren?
Klar! Ich würde das immer als kleine Portionen einfrieren und ohne Nudeln - das ist dann eine super Portion und wird ganz schnell auftauen!