Antippen, was bereitsteht.
Tipps
🍚 Warum wir Reis über Nacht einweichen
Reis wächst meist auf überschwemmten Feldern. In diesen Böden kommt natürlicherweise Arsen vor – ein Element, das im Boden und im Wasser vorkommen kann.
Reispflanzen nehmen dieses Arsen leichter auf als viele andere Getreidearten, weil ihre Wurzeln dauerhaft im Wasser stehen.
Das bedeutet nicht, dass Reis gefährlich ist – aber ein Teil dieses Arsens kann sich im Korn ansammeln.
Deshalb wird in vielen Ländern, in denen täglich Reis gegessen wird, der Reis traditionell lange gewaschen oder über Nacht eingeweicht.
Durch dieses Einweichen und anschließendes Kochen in viel Wasser kann ein Teil des Arsens aus dem Reis herausgelöst werden.
🍚 So bereiten wir den Reis deshalb vor
Am besten wird der Reis:
zuerst gründlich gewaschen,
dann mehrere Stunden oder über Nacht in viel Wasser eingeweicht,
das Einweichwasser komplett weggeschüttet,
danach noch einmal gespült.
Zum Kochen kommt der Reis dann in viel Wasser – ähnlich wie Nudeln.
Wenn er gar ist, wird er einfach durch ein Sieb abgegossen.
Diese Methode hilft, Rückstände möglichst gut zu reduzieren.
🍚 Warum viele Kulturen Reis immer einweichen
In vielen asiatischen Küchen steht Reis traditionell oft schon morgens oder sogar über Nacht im Wasser, bevor er gekocht wird.
Das hat mehrere Vorteile:
der Reis wird sauberer
er wird lockerer beim Kochen
und unerwünschte Stoffe können teilweise ausgewaschen werden
Deshalb ist dieses Einweichen eine einfache Küchenroutine, die sich auch bei uns lohnt.