Antippen, was bereitsteht.
Tipps
Lieber ohne Erdbeeren?
Du kannst jedes „weiche“ Obst nehmen, dass ihr gerne möget. Mit „weich“ meine ich jetzt z. B. alle Beeren, sowie Pflaumen, oder Pfirsiche etc. ein Apfelstück z.b. würde ich nicht nehmen.
Achtung - zum Thema Bio Erdbeeren und überhaupt Bio gibts einen Artikel auf der Startseite diese Woche!
Datteln - wirklich so gesund?
Datteln sind zunehmend beliebt – als Süßigkeit und als Zuckeralternative.
Datteln werden in ihren Herkunftsländern ab Oktober geerntet, sodass sie in der Weihnachtszeit besonders frisch sind. Sie sind aber das ganze Jahr verfügbar und werden dabei mit der Zeit einfach nur etwas trockener, aber nicht weniger lecker. Denn die Früchte konservieren sich durch ihren hohen Zuckergehalt quasi selbst, sie sollten aber gut vor Schädlingen geschützt werden.
In Deutschland kommen die meisten Datteln aus Tunesien, 2015 kamen insgesamt 16.300 Tonnen davon nach Deutschland – Tendenz jährlich stark steigend.
Datteln sind bis heute eine nicht nur schmackhafte, sondern auch kalorienreiche Verpflegung für alle, die unterwegs sind – traditionell die Beduinen der Anbauländer. Auch bei uns sind sie inzwischen oft als Snack, Zwischenmahlzeit oder Wegzehrung im Proviant, weil sie gut zu transportieren sind und schnell Energie liefern - aber Vorsicht - du hast es wahrscheinlich eh schon herausgelesen - sie diente traditionell dazu, den Menschen Energie zu liefern, weil sie supereinfach konserviert werden konnte - aufgrund ihres extrem hohen Zuckergehalts. Die Hälfte der Dattel bestehen nur aus. Zucker.
Datteln sind grundsätzlich fettfrei und damit cholesterinfrei, haben viele gesunde Ballaststoffe und viele Kohlenhydrate, von denen ungefähr 15 Prozent aus Stärke bestehen, der Rest ist eben Zucker. Durch die Ballaststoffe und den Stärkeanteil lassen die Früchte jedoch den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen als konventionelle Süßigkeiten, weswegen sich ein nachhaltiger Sättigungseffekt einstellt (Aber auch hier - wer ständig solche Trockenfrüchte verputzt, hat nichts von einem nachhaltigen Sättigungsgefühl.
Datteln als gesunder Zuckerersatz?
Zucker ist grundsätzlich weder gesund noch für unseren Körper essenziell, denn er kann aus Stärkeprodukten selbst Zucker herstellen. Zucker wird daher seit einiger Zeit kritisch betrachtet, sodass es immer mehr Zuckeralternativen gibt, die gesünder sein sollen.
Denn wie gesagt, die Kalorien sind nicht wenig, der Gehalt an Zucker die Hälfte und die Zähne werden von Fruchtzucker nicht weniger kaputt gemacht, als von Glukose (weißer Zucker besteht halb aus Fruchtzucker, halb aus Glucose) – und ist im übrigen auch ein Naturprodukt - denn weißer Zucker kommt von der Zuckerrübe :-) er ist nicht aus dem Universum gefallen und auch nicht im Chemielabor entstanden. Lediglich die Verarbeitung macht ihn weiß und wo wir gleich beim Thema sind – nein, der braune Zucker ist genauso gut, oder schlecht wie der weiße Zucker.
Aus Datteln wird Dattelsüße und Dattelsirup gewonnen, mit denen weißer Zucker ersetzt werden soll. Dattelsirup wird aus frischen Datteln hergestellt, die zunächst mit Wasser lange eingekocht und dann filtriert werden. Zurück bleibt ein sehr dunkler Sirup, der auch honigartige Konsistenz erreichen kann. Nährstoffe enthält der Sirup aufgrund des Einkochens und Filterns keine mehr.
Bei Dattelsüße handelt es sich um getrocknete und fein vermahlene Datteln. Sie enthält daher auch noch Ballaststoffe. Sie lässt den Blutzuckerspiegel schonender steigen.
Grundsätzlich handelt es sich auch bei diesen Zuckeralternativen chemisch gesehen um Zucker. Der „Gesundeffekt“ durch die in geringen Mengen enthaltenen Mineralstoffe ist sehr klein. Gesünder, als nun Zucker eins zu eins durch Dattelprodukte zu ersetzen, ist es daher, den Konsum von Süßkram jeder Art zu reduzieren.
Und was ich viel wichtiger finde - Babys würde ich niemals an den Geschmack von Datteln gewöhnen. Das heißt nicht, dass ein Beikost-Anfänger keine Datteln essen soll, oder wie oben, eine solche Soße nicht essen darf - natürlich gibt es besondere Ausnahmen. Ich finde es sehr aber sehr schwierig, wenn ich diese ganzen „gesunden“ Backwaren für Babys sehen, welche alle mit süßen Datteln gesüßt werden und gefühlt als normales, alltägliches Beikost-Essen/Snack angeboten werden soll. Das Baby/Kleinstkind gewöhnt sich von klein auf an einen süßen Geschmack, den es so ja gar nicht kennt (und nein, Muttermilch ist nicht so süß wie ein Gebäck das mit Datteln gesüßt wurde)
Datteln sind anfällig für Schädlinge. Um Schädlingsbefall zu vermeiden, kommen mehrere Methoden in Frage. Im konventionellen Anbau werden die Früchte in ihrem Ursprungsland oft mit Brommethan begast, einem Gas, das nicht nur für Schädlinge giftig ist, sondern auch die Ozonschicht zerstört und für uns Menschen giftig ist. In Deutschland ist das seit 2006 zwar verboten, in den Herkunftsländern der Datteln jedoch nicht.
Etwas besser sind Bio-Datteln: Diese werden mit Kohlendioxid begast, um Schädlinge zu bekämpfen. Dabei handelt es sich um ein klimaschädliches Gas, jedoch wird damit zumindest die Ozonschicht nicht zerstört. Im Bio-Anbau sind zudem synthetische Dünger und Pestizide verboten - entsprechend sind ausschließlich Bio Datteln zu empfehlen.
Beide Methoden der Schädlingsbekämpfung sind also ökologisch bedenklich, was dafür spricht, Datteln nur in Maßen zu konsumieren.
Speisestärke - was ist das eigentlich? Ist das nicht ungesund?
Maisstärke z.b. ist ein weißes Pulver, das häufig auch unter dem Namen Speisestärke verkauft wird. Wie der Name schon sagt, lässt sich Maisstärke aus Maiskolben gewinnen. Dazu kommt der Mais zuerst für mehrere Tage in eine Kochsalzlösung. Anschließend wird er fein gemahlen und das Maismehl durch ein Seidengewebe passiert. So lassen sich die Kleie und sonstige Mehlbestandteile ausfiltern. Stärke ist nicht wasserlöslich, sodass sie sich nach einiger Zeit am Boden der verbleibenden Stärke-Wasser-Mischung absetzt. Das überschüssige Wasser wird dann abgeschüttet und die Stärke getrocknet. Maisstärke ist nur eine von vielen Stärkeformen. Stärkepulver kann aus allen Pflanzen mit hohem Stärkeanteil gewonnen werden. Neben der Maisstärke sind Kartoffel-, Weizen- und Reisstärke weit verbreitet. Bei allen handelt es sich um geschmackloses weißes Pulver, das ähnlich verwendbar ist. Stärke ist an sich also überhaupt nichts Schlechtes.
Das perfekte Gericht zum Vorbereiten und Aufwärmen:
Du kannst die Kartoffeln vorkochen – den Teig allerdings bitte nicht vorher machen, da dieser dann wieder weich wird mit der Zeit.
Die fertigen Knödel kann man aufwärmen, aber auch ganz toll einfach mitnehmen und kalt essen.
Lässt sich diese Köstlichkeit gut einfrieren?
Oh ja! Mega gut sogar! Hierfür einfach einzelne Knödel einfrieren und dann aber direkt im gefrorenen Zustand wieder ins Wasser geben und nochmal heiß werden lassen – die Brösel müssen natürlich danach darauf.